Die Bilder gleichen sich. Nur die eingesetzten Mittel werden von Mal zu Mal brutaler, die „Lateralschäden“ nehmen zu, und die gegenseitigen Beschuldigungen werden aggressiver.
Was nun? Warten auf den nächsten Gipfel? O shit.
Die Bilder gleichen sich. Nur die eingesetzten Mittel werden von Mal zu Mal brutaler, die „Lateralschäden“ nehmen zu, und die gegenseitigen Beschuldigungen werden aggressiver.
Was nun? Warten auf den nächsten Gipfel? O shit.
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Rot steht ja für die Wut. Wut ist ein Sekundärgefühl und darunter liegt etwas, dass kann man gar nicht so genau erkennen. Auf jeden Fall ist es schwarz und scheint doch sehr chaotisch zu sein. Und vor lauter „wer hat daran Schuld“-Geschrei wird die Frage wieder untergehen…..
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Danke für deins. Ein Aspekt des Rot ist sicherlich die Wut. Schau mal hier, wenn du magst. https://gerdakazakou.com/2016/03/08/wuetend-mach-was-draus-zum-tag-der-frau/
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Habe ich gesehen. Auch ich teile diese Wut,obwohl ich zur anderen Hälfte gehöre.
Wieso das so ist? Vielleicht weil mich scheinbar festgeschriebenes ärgert. Aber genau kann ich es nicht festmachen.
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„das andere, das darunter liegt…“ – genau, da schaut kaum mal jemand hin. Es ist der Zustand der Welt, wie wir ihn gemacht haben und machen, täglich, stündlich. Mit seinen Waffen und Kriegen, seiner Gier und seiner Ausbeutung, seinem Mangel an Liebe und Wärme und Güte. Ich teile die Wut nicht – nicht die Wut derjenigen, die Steine schmeißen, und nicht die Wut derjenigen, die über ihr verbranntes Auto jammern – ihre Wut lässt mich gleichgültig. Tja.
Das einzige, was mich wütend machen kann, ist, wenn sich jemand anheischt mir vorzuschreiben, wie ich denken und handeln soll.
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Solange man sich nicht an die Komplexität des Geschehens macht, erscheint es auch mir als Endlosspirale.
Wie ich schon bei mir schrieb, es wird eben nicht über das berichtet, was es sonst noch gab und es ist auch schwieriger darüber Informationen zu bekommen, nehmen ich zum Beispiel diese Aktion, um wenigstens eine zu benennen: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/1000-Gestalten-Kreativer-Protest-zum-G20,protest786.html
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Diese Aktion mit den lehmigen Zombies, die am Ende in den Fluss steigen und lebendig werden, habe ich auch gesehen – sie gefiel mir sehr Solche Bilder bleiben mir. Die gewalttätigen Straßenszenen sind inzwischen allzu gewöhnlich, ich schaue schon nicht mehr hin. Sie interessieren mich nicht. Dein tänzelnder Engel inmitten der Apokalypse – der prägt sich mir ein, die brennenden Häuser übersehe ich. Zu viele Kriegsbilder haben meine Augen schon gesehen.. .
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Ich hatte heute Besuch von einem sehr alten Berliner Freund, wir haben viel geredet, der Kopf raucht, was bleibt ist der tänzelnde Engel, eine kleine Hoffnung in all dem, die ich eben immer wieder nähre.
Spannend finde ich außerdem, dass unter meiner ersten Verlinkung zum Artikel der Dame von Welt ein Artikel von mir empfohlen wurde, den ich zum Alphabet geschrieben habe: K = Klugheit…
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ich habs eben nachgelesen (https://cafeweltenall.wordpress.com/2017/01/18/p-prudentiaklugheit/) und mich gefreut.
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Bei einer solchen Aktion würde ich mitmachen, liebe Ulli.
Hier sehe ich den Sinn SO, wie auch ich ihn ausdrücken würde – in einer kreativen Kunstform!
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ich auch, unbedingt!
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Deine Bilder dazu sind gut, liebe Gerda. Klar ist die Wut zu erkennen und die, die dann ihre Wunden lecken, hast Du wundervoll hinbekommen!!!
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Es ist nicht meine Wut, liebe Bruni. Ich registriere sie, teile sie aber nicht.
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das dachte ich mir, liebe Gerda
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Die Polizei hatte ja schon tagelang vorher auf friedliche Demonstranten und Camper eingeprügelt, die elende Journaille hatte den „Bürgerkrieg“ sehnlichst herbei geschrieben und am Ende bekamen sie dann ihr Spektakel. – während beim „Gipfel“, wie zu erwarten, gar nichts herauskam. So ein Aufwand für so wenig Substanz. Nur die Hamburger taten mir leid: eine Woche lang gesperrte Strassen, Hubschrauberlärm und Polizeiwillkür… 🙄
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Ach weißt du, Chris, jeder wusste es ja im Voraus – alle wussten es. oder glaubst du im Ernst, da ging jemand hin und wusste nicht, dass es hart werden würde? Ja, in welcher Welt leben wir denn? es ist eine Welt, in der jetzt, in diesem Augenblick, an vielen Stellen schreckliche Kriege geführt werden und die sich auf den großen vielleicht letzten Krieg vorbereitet. die Protagonisten dieser Kriege saßen dort in Hamburg zusammen, und da jammerst du über lästigen Hubschrauberlärm? .
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Jetzt halt dich nicht mit dem Hubschrauberlärm auf – Du weißt genau, was ich meine. roll: Und gejammert hab ich sowieso nicht – ich wusste ja vorher, genau, wie das ausgehen würde…
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dann sind wir uns einig.(NB Mitleid habe ich schon für die Geschädigten der Krawalle, nur eben keine Wut).
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Ich bin in meinem Leben auf genug Demos gewesen und weiß, wie brutal die Schlägertruppen der Polizei vorgehen. Besonders lebhaft in Erinnerung sind mir da Brokdorf oder die Proteste hier an der Startbahn West. Die Krawallos gab es auch immer, das ist nichts neues. Und am 1,Mai brennt es regelmäßig im Schanzenviertel oder in Kreuzberg. Hier von Krieg zu sprechen, ist ein Witz. Diese Journalisten sollten mal in die wirklichen Kriegsgebiete fahren! 🙄
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Das schöne an der Kunst ist, man kann die Wut und Gewalt darstellen, ohne jemanden weh zu tun. Man sollte statt Demos, mehrere Ausstellungen mit Vorträgen zum Gipfelthema machen, die für alle kostenlos zugänglich sind. Das haben Musiker mit ihrem Konzert vorgemacht! Mit und über die Kunst demonstrieren, dass sehe ich als sinnvolle Maßnahme.
Ein Bild sagt mehr, als ein schwarzer Block!
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Du hast gute Ideen, Babsi! Wichtig ist, dem Stumpfsinn der Politik „höhere Werte“ entgegenzusetzen und sie immer weiter zu entwickeln, so dass sie vielleicht irgendwann auch die Ebene der Politik erreichen.
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Weise Worte hast Du in den Raum gestellt liebe Gerda. Ich glaube, dass ist noch ein weiter Weg bis dahin!
Ich wünsche Dir eine schöne Woche!
❤liche Grüße Babsi
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Die Verrohung der Gesellschaft nimmt zu. Leider.
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Ich weiß nicht, liebe Katrin, ob sich das so verallgemein lässt. Hast du entsprechende Erfahrungen?
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Es macht auf mich den Eindruck, wenn man die Nachrichten verfolgt. Manchmal fühle ich mich tatsächlich alt, wenn ich denke, früher hörte die Prügelei auf, wenn der Gegner am Boden lag. Heute treten sie sogar noch dem am Boden liegenden gegen den Kopf.
Andererseits war man im Mittelalter aiuch nicht gerade zimperlich. 😕
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Vielleicht kommt es uns so schrecklich vor, weil jede schlimme Meldung zu uns ins Wohnzimmer kommt. Andererseits: Unser Leben ist ja im Ganzen viel besser gesichert als früher. Ich lese grad einen Roman vom Ende des 18. Jahrhunderts, spielt in England, da kann es einen schon grausen. Liebe Grüße dir!
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Du hast Recht! Das meinte ich ja auch mit der Bemerkung bzgl. Mittelalter. 😉 Früher sagte man: „Ob in China ein Sack Reis umfällt…“ und meinte damit, da kräht kein Hahn nach. Wenn heute in China ein Sack Reis umfällt, gibt es gleich zig Handy-Fotos davon und JEDER gibt seinen Senf dazu. 😲
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