Heute las ich bei Jeannette Pateraki: “Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern!“
(afrikanisches Sprichwort)
Es gefiel mir. Zugleich meldete sich mein immer im Hinterhalt lauerndes ABER. Denn tatsächlich sind es „die kleinen Leute“ – also wir alle -, die ständig kleine Dinge tun, dadurch aber die Welt nicht verändern, sondern sie genau so reproduzieren, wie sie halt ist. Mit unseren kleinen Gedanken, Eifersüchteleien, Engstirnigkeiten, mit Dominanzgebaren, Neid, Wut, Lieblosigkeit, Selbstbezogenheit, Verzagtheit, Gehorsam und was nicht noch alles.
Und ich dachte an eine Legearbeit, die ich vor fast zwei Jahren bloggte: „Die kleinen Leute“ nannte ich sie. Wer Lust hat, den ganzen Post zu lesen, findet ihn hier.

Mir gefällt der Begriff kleine Leute eigentlich garnicht, außer wenn es um die Körpergröße geht!
Dein Werk gefällt mir sehr und ich glaube auch, dass nur ganz viele Menschen etwas bewegen können!
Ich sehe den Vergleich mit einem Tsunami nur eben im positiven Sinne!
❤liche Abendgrüße Babsi
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auch dir herzliche Grüße zur Nacht!
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„Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern!“
Aber nur, wenn sie an einem Strang ziehen! Also etwa „spirituell“ unterwegs sind.
Es gibt die Auffassung – und sie ist m.E. wissenschaftlich unterleg (!)t, daß 10% der Menschheit ausreichen würden, wenn sie sich gleichermassen (spirituell) verhalten würden. IHR Beispiel würde einen Sog ausüben.
Nun, diese 10 Prozent kann ich – leider – nicht sehen. Es genügt ja nicht, daß 10 % spirituell in irgendeiner Form unterwegs sind. Das sind ja vielleicht 10 %.
Nein, sie müssten aktiv eintreten für ihre Gedanken, nicht im stillen Kämmerlein.Sichtbar sein. Demonstrativ bestimmte Werte pflegen und auch kräftig was dafür tun.
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danke,Gerhard. Die Theorie kenne ich. Aber was heißt schon „spirituell unterwegs sein“? Vielleicht würde es ja schon was bringen, wenn wir alle ein wenig von unseren gewohnten Negativ-Mustern abrücken würden. Das ist natürlich schwere Arbeit. …
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Wer kennt diese Theorie nicht 🙂
„ielleicht würde es ja schon was bringen, wenn wir alle ein wenig von unseren gewohnten Negativ-Mustern abrücken würden.“
Das „Negative“ ist ja nicht so leicht zu erkennen. Sties heute auf den Uralt-Begriff „Konotterhannes“: Manche nörgeln vor sich hin, unentwegt und merken das garnicht.
DAS UNBEWUSSTE, so lehrte Freud und auch andere davor, ist sechs Siebtel unter Wasser 🙂
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da hast du freilich recht.
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Liebe Gerda, dieser Satz begleitet mich schon sehr lange, manchmal glaube ich an ihn, manchmal nicht, ähnlich geht es mir mit dem Satz: Zusammen sind wir stark, ja beides könnte stimmen, wenn denn die Bereitschaft dazu vorhanden wäre und nicht die Angst die Menschen regieren würde und somit alles andere Unliebsame hervorkäme, wie Neid und Eifersucht und…
Und doch möchte ich lieber den Optimismus und die Zuversicht füttern, statt zu resignieren.
Ich sende dir sonnige Morgengrüße
Ulli
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Es gibt diesen Spruch, dass es besser ist, eine Kerze zu entzünden, als über die Dunkelheit zu klagen. Nicht dass es nicht genug zu klagen gäbe. Aber was man tut, ist eine Entscheidung, die man trifft, und sie ist viel grundsätzlicher, als ich irgendwann mal annahm (als ich noch jung und völlig naiv war, jetzt bin ich es nur noch bisschen). 😉
Liebe Grüße
Christiane
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Liebe Ulli, danke. Wir alle, denke ich, weben am Gewebe der Zeit, manchmal ist es ein roter Faden, dann wieder grau. Ich bin grad sehr müde. Habs gut!
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Liebe
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Deine Legearbeit dazu ist wunderschön und eigentlich denke ich wie Du. Vermutlich ZU klein, um Großes bewirken zu können. Der Weg zu den *Großen* ist steinig und steckt voller Hindernisse. Sie zu überwinden kostet viel Kraft und die Kräfte erschöpfen sich meist schon im *Kleinen*, was ja oft gar nicht so klein ist.
Doch sollten wir nicht aufhören zu hoffen, daß auch Kleines Großes zustande bringen kann.
Liebe Grüße zur Nacht von Bruni
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Liebe Bruni, danke! ich meine schon, dass das meiste im Kleinen zustande gebracht wird. Leider ist es nicht immer auch das Gute. Vielmehr ist es das Gewebe der Menschenwelt, auf das dann die „Großen“ – gute wie schlechte – ihre großen Muster sticken.
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