Da las ich bei Mützenfalterin „einen Besen fressen“ und bei Frau Wildgans „wie am Spieße schreien“. Solche Redensarten, vermutlich schon recht lange im Gebrauch, sind wahrlich Herausforderungen für den bildenden Künstler, und erst recht für eine Bilderlegerin.
Ich legte aus aktuellem Anlass „Eine Gelegenheit am Schwanze packen“. Wie? Man packt sie am Schopfe? Nun. Es kommt drauf an. So mancher ist froh, wenn er sie am Schwanz erwischt.
(Dies darf durchaus auch als politische Glosse verstanden werden. Unsere Regierung hat nach zwei Jahren „harter Verhandlungen“ ein neues Sparprogramm unterschrieben, das weit schlimmer ist, als das, was vor zwei Jahren zu haben gewesen wäre….)

O ich habe laut gelacht ob Deiner Visualisierung eines höchst traurigen Fakts!
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Der Humor blüht am besten in Zeiten der Distresse. 😉
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Ist ewig wahr. Und er sei gelobt, der Humor, er ist eine Kraft der Befreiung.
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Witzig, diese Sprichwörter, zunächst…
Nach einer kurzen Pause betrachtet aber eher furchterregend, egal,
ob politisch gesehen oder nicht …
Liebe Frühlingsgrüße vom Lu
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Recht hast du. So gings mir auch. (mein Kommentar bei Frau Wildgans)
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Sprichwörter sind fast so grausam wie Märchen…
Hab einen schönen Tag!
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Gute Nacht, süße Träume!
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Gute Nacht schlaf gut und träum was schönes ⚘
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Besonders, wenn ein gutes altes Sprichwort verhunzt wird. Eine Gelegenheit beim Schopfe fassen, das ist doch ein ermunterndes, treffliches Wort. Wenn aber nun die Gelegenheit erst beim Schwanze gefaßt wird, wird es allerdings höchst bedenklich.
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immerhin, sie wird gefasst, wo auch immer, wie auch immer …..Wenns denn eine Gelegenheit ist.
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die mit dem Besen benutze ich auch manchmal 🙂
die mit am Schwanze packen mag ich gar nicht, finde sie auch grausam
Manchmal überlege ich, wie jemand mit unseren vielen Redensarten klarkommt, dessen Muttersprache nicht die deutsche ist. Es gibt so viele, die wir irgendwo einstreuen und bemerken sie kaum.
Ich traf vor einigen Jahren eine sehr nette Ungarin und als ich sie fragte, was sie in MA tue, ich wußte schon, daß sie mindestens drei Monate bleiben würde, erzählte sie, daß sie wegen eines Forschungsauftrages im Deutschen Institut für Sprachforschung sei.
Wenn ich mich richtig erinnere, ging es ausschließlich um deutsche Redensarten, von denen es sehr zahlreiche gibt.
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Liebe Bruni, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es Sprachen gibt, die ohne solche bildhaften Ausdrücke auskommt. Ich möchte sie keinesfalls missen.
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*lach*, geht mir auch so, liebe Gerda, und ich bin sehr froh, daß Du sie nicht ablehnst 🙂
Ich wäre ganz unglücklich gewesen, denn ich benutze sie auch sehr gerne und sehr häufig.
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