Viel gebaut wird hier in der Gegend, in der Regel Häuser zum Zweck der Vermietung an Urlauber. Erstmals schrieb ich davon im Juni 2025 (hier). Zum Jahresende dokumentierte ich die Baustellen in unserer Umgebung (hier).
Etwa 500 m unsere Straße hinauf ist so eine Baustelle, über die ich zuletzt am 26. März berichtet habe (hier).

Foto vom 26. März 2026
Heute abend inspizierte ich diesen Bau erneut. Wie weit war man wohl gekommen? Vorsichtig durch die staubfeine ockrige Erde watend näherte ich mich dem Haus, umkreiste es und machte ein paar Fotos.
Hinterherum gibt es einen Keller und die ausgemauerte Grube fürs Abwasser, denn an die Kanalisation ist unsere Gegend noch nicht angeschlossen.
Auf der einen Seite des Hauses musste ein kleiner Hügel abgetragen werden, um eine ebene Fläche zu schaffen. Die dadurch entstandene Lehmwand ist um diese Jahreszeit vollkommen trocken und bröselt. Der Wurzelballen einer Olive wurde beim Ausschachten ausgespart, hängt nun in der Luft. Ich vermute, dass diese Wand noch ausgekleidet wird. Die Mauer wird dann die Olive halten. So jedenfalls sah ich es bei anderen Häusern.
Wir zwei Spaziergänger auf dem Rückweg von dieser kleinen Inspektionstour.





Wie schön siehst Du aus im langen blauen Kleid von hinten in der Abendsonne. Mit Blick aufs Meer, – ein Traum!
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Bei euch wird anders gebaut, wohl ohne den vielen Behördenkram, der hier den Bauenden das Leben schwer macht. Dafür vielleicht weniger abgesichert?
Dein Sommerkleid in Blau, herrlich!
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Doch, Behördernkram gibt es auch massenweise zu bewältigen, und erdbebensicher sind die Häuser,das ist Vorschrift. Aber es gibt keine Raumordnung, und so baut halt jeder, sobald er ein Stück Land an einer Straße besitzt, das groß genug ist, und in dem Stil, den er selbst am schönsten findet. Und in dem Tempo, wie es sein Portemonnaie erlaubt. Das führt zu grässlicher Zersiedelung und vielen halb fertigen Häusern.
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