Nach dem gestrigen Dialog mit Sonja (S: „alles betrachtet, dabei gedacht, dass man mit Frottagefitzelchen interessante Collagen machen könnte“ – ich: „Ja, unbedingt! Hat uns Max Ernst ja vorgemacht. Brauchen wir nur nachzuahmen. 🙂 Ich denke, ich werde ein bisschen damit experimentieren) habe ich mir ein paar kleine Lehr-Videos mit Anleitungen für Frottagen angeschaut. So richtig inspiriert haben sie mich nicht. Aber bevor ich ernsthaft damit arbeite (wenn überhaupt), muss ich die Technik peu a peu ausprobieren und verstehen, wie man welche Effekte erzielen kann.
Als ich meinte, fürs erste genug informiert zu sein, riss ich ein Stück von der billigen Papierrolle ab und machte mich ans Werk. Ich fand ein paar Ölkreiden, kroch am Boden herum und „frottierte“ die Teppiche, den den Atelierboden bedecken. Dadurch entstand ein mehrfarbiger Grund.
Was nun? Ich fand eine Rolle Gipsverband und schnitt einen „Fisch“ aus, den ich frittierte … ähm, frottierte.
Dann probierte ich noch dies und das aus: farbiges Papier, die Fische ausschneiden und auf „frottierte“ und andere Gründe legen, Schwarz-Weiß-Variante anfertigen, Pflanze aus dem Fischschwarm legen.
Am eindrucksvollsten ist die Nahansicht. Mal sehen, was daraus noch wird.
Die Schwarz-Weiß-Variante mit den ausgeschnittenen Gips-Fischen finde ich auch ganz interessant.



Das Fischblumenbild finde ich prächtig!
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Frottage macht auch Spaß mit verschiedenen Stoffen oder Holzoberflächen,
übrigens hab ich das schon zu Schulzeiten mit Pfennigstücken gemacht….mit Schablonen und im Kindergarten mit getrockneten Herbstblättern, hauptsächlich für Freundschaftsbücher oder Glückwunschkarten.
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Ich kenne es mit Pfennigstücken, damals noch keine Cents.
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Das letzte Bild sieht aus wie Fische die über dunkle Felsen schwimmen.
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Irre, liebe Gerda! Kunstwerke, bei denen mir die *Herstellung* etwas schleierhaft ist, aber das Ergebnis gefällt mir sehr!
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Sicher kennst du das „Abreiben“ von Strukturen, indem man ein Blatt drüber legt und mit einem Bleistift oder mit Wachskreise drüberreibt, so dass sich die Struktur abbildet. Als Kinder machten wir es gern mit Geldstücken.
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Ja ❣️ jetzt ❣️
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