Seit gestern Abend regnet es sanft und fast ohne Unterbrechung. Als wir unseren Vormittagsspaziergang die Straße hoch machen, trommelt der Regen auf den aufgespannten Schirm, und das Wasser strömt freudig und leise in den Rinnen des kaputten Asphalts bergab, ockerfarbenen Wüstensand mit sich führend.
Wo es keine Rinnen findet, breitet es sich aus und zeichnet dabei die Unebenheiten der Straße nach.
Jede Rinne bildet ihre eigenen Fließstrukturen aus, die sich ständig verändern und gleichförmig erneuern. Alles fließt – ja, Und es macht Spaß zuzusehen, als sähe man einem Schöpfungsakt selbst bei.


Es ist beeindruckend, wie gelassen Du solche Naturereignisse erlebst, zeigst und schilderst.
Ich habe es auch bei mir angezeigt.
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Es ist ja nichts Gewalttätiges, liebe Gisela, sondern ein wunderbar stiller Regen, der unaufhörlich, non seit 24 Stunden, auf die Erde strömt. Ganz herrlich.
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Wir nennen ein solches Wetter:
FEINER SIBIRISCHER LANDREGEN –
warum auch immer … lach …
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sibirisch ist gut. 🙂 AWahrscheinlich hat Putin ihn uns geschickt. (ich bin entzückt)
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Oh, so intensiv ist der Saharastaub wie euch. Beeindruckend!
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Ja, es war ziemlich heftig die letzten Tage, für mich schwierig, da ich asthmatische Bronchitis habe. Umso mehr genieße ich jetzt den Regen und die frische Luft.
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Ganz wunderbar, solche Strömungen liebe auch ich. Die Vermischung von Wasser und Sand, der zu Schlamm wird auf scheinbar festem Grund.
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schön gesagt: auf scheinbar festem Grund…. Hier ist der Grund freilich ziemlich fest, dennoch unberechenbar, da es überall Löcher und Risse gibt.
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… und damit ist es mehr Schein als Sein. Jeder Riss, jedes Loch sorgt für weniger Stabilität auf Dauer.
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