Heute kamen fünf befreundete Frauen im Alter zwischen 15 und 72 in mein Atelier, um sich in die Anfangsgründe des neurografischen Zeichnens einführen zu lassen. Es hatte sich herumgesprochen, dass ich seit einiger Zeit die Methode lerne und für mich praktiziere, um innere Barrieren zu beseitigen und Handlungsziele zu klären.
Es hat so viel Spaß gemacht, dass ich meine Freundinnen nach dreieinhalb Stunden rauskomplimentieren musste und sogleich eine Fortsetzung verlangt wurde.
Der „Kleine Prinz“, den ich für Wortmans Fotochallenge „25 Wochen – ein Objekt“ ausgesucht habe, wollte mir bei meinen Erklärungen zusehen. Warum nicht?


Siehst Du und ich kann damit garnix anfangen!🫣😁Schön, daß Ihr soviel Freude damit habt!😁👍🏻
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Liebe Antje, es ist eine psyhologisch-philosophische Methode, hat mit Kunst nichts zu tun, auch wenn die Ergebnisse manchmal recht hübsch sind. Ich war gestern sehr gut drauf, und so war es eben auch wirkungsvoll, was wir da gemeinsam taten. Es einfach nur zu lesen oder in der stillen Stube zu praktizieren, ohne den tieferen Sinn zu verstehen, bringt nicht viel. Und es vom ästhetischen Gesichtspunkt aus zu betrachten, geht an der Sache vorbei.
Dein gestriges Bild hingegen hat mich tief beeindruckt.Niemand geht allein in andere Welten. Das gilt auch für solche neurografisch unterstützten Reisen. Es ist gut, zusammen zu gehen.
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Liebe Gerda
diese Mal-Zeichnen Technik ist im Moment sehr beliebt und es wird eben auch als Kunst verkauft! Der wahre Hintergrund ist sehr interessant und Du als Kunst Therapeutin wendest es nachtürlich auf einer ganz anderen Ebene an! Sogesehen ist es wieder als spannend zu betrachten!
Der Auslöser für mein gestriges Bild war der Tod einer lieben gemeinsamen Freundin meiner Mutti und mir.
Und ja ich glaube daran, daß wir abgeholt werden um den Übergang in eine andere Sphäre zu finden! Der Tod ist nur ein Neubeginn, die Natur lebt es uns vor! Das göttliche Gesetz ist allumfassend!
Je älter ich werde desto tiefer schaue und fühle ich!
Ich wünsche Dir einen wunderschönen Resttag, schön daß ich Dich hier auf WordPress kennengelernt habe!🙏
Liebe Grüße Antje
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Lieben dank, Antje. Ich fühlte es, dass es einen Menschen betraf, der gegangen ist. Wohin? Durch welches Tor? Möge ihre Seele in guter Begleitung sein.
Als Kunstrichtung mag ich diese Methode nicht gelten lassen, obgleich ich weiß, dasssie als solche generiert wird.
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Muss ich googlen oder kannst du in paar Sätzen erklären, was neurografisches Zeichnen ist?
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Guck mal bei Cynthia, die hat es mir beigebracht. Oder bei mir: https://gerdakazakou.com/2024/08/24/tagebuch-derlustbarkeiten-neurographik-lernen/
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Danke dir.
Gestern ist was schief gegangen, deswegen steht da unbekannt. 🙂
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Aber ich kann mir nicht vorstellen, was der „kleine Prinz“ mit einer neurographischen Zeichnung anfangen kann.
Welche Wege soll er durch Dich kennenlernen, Gerda?
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Es war eine sehr interessante, intensive Erfahrung für uns alle, und mit Liebe hatte es auch zu tzun, also wird er auch das eine und andere gelernt haben. Er ist ja schließlich erneut auf die Erde gekommen, um zu lernen.
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„…um zu lernen? Oder auch uns etwas zu lehren?
Der Planet, von dem „der kleine Prinz „kam, schwebt im All wie eine noch unerlöste Idealwelt.
Die Begegnung mit uns Erdenmenschen ist wohl für ihn auch wichtig, aber doch flüchtig.
Wird er zu schwer, findet er den Weg zurück zu seiner ROSE .. nicht mehr.🌹❄️✨
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Nun, liebe Gisela, man kann es auch anders sehen. Saint Exupery beendete seine Erzählung mit folgendem Satz: „Lasst mich nicht weiter traurig sein: schreibt mir schnell, dass er zurückgekommen ist …“
Ich habe den Autor beim Wort genommen und ihn zurückkommen lassen, damit er mehr von der Erde und ihren Bedingungen versteht. Seine Liebe zur Rose hat er gelebt, und er hat gelernt, was Liebe zu einer Rose bedeutet: sie zu pflegen und zu beschützen, auch wenn sie nicht perfekt ist. Er hat gelernt, dass das Sich-Kümmern und Zeit-miteinander-Verbringen eine starke Bindung schafft, und dass diese Bindung dem anderen etwas Außergewähnliches verleiht, das sich wie Liebe anfühlt und vielleicht auch Liebe ist.
Doch ist das alles, was es über Liebe zu lernen gibt? Ist Liebe nicht viel weiter als die enge Beziehung zu einem einzelnen Geschöpf? So frage ich mich und sage: Er ist nicht auf die Erde zurückgekehrt, um genau da stehen zu bleiben, wo er schon einmal war, sondern um zu wachsen. Dazu gehört auch, sich all den Schwierigkeiten zu stellen, die Liebe für uns Menschen bedeutet. Er muss seine Unschuld verlieren, wie jedes Kind, wenn es heranwächst.
Wenn dir das nicht passt, lies hier nicht weiter. Es ist mein Blog, und ich entwickle das Thema nach eigenem Ermessen.
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Eure Frauenrunde sieht sehr fröhlich aus. Liebe Grüße aus Berlin.
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Danke Susanne. Ja, es war eine tolle Runde, und schließlich sehr intensiv, wirkungsvoll. Ich war schlagkaputt danach, aber fröhlich.
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Hat es dich noch nicht gereizt, dem kleinen Prinzen ein Gesicht aufzumalen?
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Es gibt ihn schon zweimal mit offenen Augen.
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Eine vergnügte Runde hatte sich da zusammengefunden und man sieht es deutlich auf Deinem Bild, dass es allen Freude machte!
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Gerda, es ist Dein Blog, aber nicht Dein „kleiner Prinz“.
Den darf weder seine „Rose“ besitzen – und will es wahrscheinlich auch gar nicht – noch irgendein anderer Mensch auf dieser Erde.🌹✨
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Nun, liebe Gisela, man kann es auch anders sehen. Saint Exupery beendete seine Erzählung mit folgendem Satz: „Lasst mich nicht weiter traurig sein: schreibt mir schnell, dass er zurückgekommen ist …“
Ich habe den Autor beim Wort genommen und ihn zurückkommen lassen, damit er mehr von der Erde und ihren Bedingungen versteht. Seine Liebe zur Rose hat er gelebt, und er hat gelernt, was Liebe zu einer Rose bedeutet: sie zu pflegen und zu beschützen, auch wenn sie nicht perfekt ist. Er hat gelernt, dass das Sich-Kümmern und Zeit-miteinander-Verbringen eine starke Bindung schafft, und dass diese Bindung dem anderen etwas Außergewähnliches verleiht, das sich wie Liebe anfühlt und vielleicht auch Liebe ist.
Doch ist das alles, was es über Liebe zu lernen gibt? Ist Liebe nicht viel weiter als die enge Beziehung zu einem einzelnen Geschöpf? So frage ich mich und sage: Er ist nicht auf die Erde zurückgekehrt, um genau da stehen zu bleiben, wo er schon einmal war, sondern um zu wachsen. Dazu gehört auch, sich all den Schwierigkeiten zu stellen, die Liebe für uns Menschen bedeutet. Er muss seine Unschuld verlieren, wie jedes Kind, wenn es heranwächst.
Wenn dir das nicht passt, lies hier nicht weiter. Es ist mein Blog, und ich entwickle das Thema nach eigenem Ermessen.
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Du meinst, der „kleine Prinz“ sei geistiges Eigentum des Autors, und darum dürfe ich nichts an ihm verändern und ihm auch keine Fortsetzung verschaffen? Wenn es so wäre, hätte Goethe seinen Faust und Thomas Mann nicht seinen Dr. Faustus schreiben dürfen. Ich beanspruche nicht, den kleinen Prinz zu „besitzen“ – und du solltest das auch vermeiden (du tust so, als wüsstest du alles über ihn, und als sei alles, was ich dazu sage, eine Verletzung deiner Eigentumsrechte). Was mich anbetrifft, so respektiere ich zutiefst den Autor und mache alles durch Schrägdruck kenntlich, was von ihm stammt. Aber die von ihm geschaffene Figur arbeitet in den Menschen, die sie aufgenommen haben, weiter. Das passiert mit allem Geschriebenen. Es bleibt nicht, was es war. Ich habe sie nun ins Jahr 2026 versetzt und sehe zu, was mir ihr geschieht.
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