Juzicka vom Amorak-Blog hat für den Oktober eine Aktion gestartet, die sie „herbstzeitlos“ nennt. Alles „Herbstliche“ ist erlaubt. …..
Hier bei uns in der südlichen Peloponnes ist der Oktober so ganz anders als bei euch in Deutschland: die Natur beginnt sich nach dem langen Sommer zu beleben und zu grünen, es ist eine hoffnungsvolle, zu Tätigkeit anregende Atmosphäre. Natürlich gibt es auch hier welke Blätter und frische Winde, aber weder Nebel noch Düsternis. Die meisten Bäume sind immergrün und lassen nur wenige alte Blätter und Nadeln auf den Boden fallen. Kahl werden nur die wenigsten, und auch das hat noch Zeit. Noch stehen Aprikosen-, Feigen-, Granatapfel- und Quittenbäume im vollen Laub.
Ich versuche, meine täglichen Spaziergänge auszudehnen, auch wenn ich es manchmal arg anstrengend finde, denn hier ist nicht „plattes Land!“, sondern es geht gehörige Steigungen hinauf und hinab. Von diesen Spaziergängen bringe ich Fotos mit. Sie mögen den hiesigen Herbst anschaulich machen.
Heute stieg ich in die Schlucht hinter unserem Haus hinunter und an der anderen Seite wieder hinauf. Dort erreicht man eine selten befahrene Asphaltstraße….
und kann bequem die Aussicht genießen, ohne auf die Füße achten zu müssen.
Olivenhaine gibt es überall, dazu ein paar wilde Zypressen. Auf den Hängen sprießt frisches Gras, das, wenn die späte Sonne drauffällt, smaragdgrün aufleuchtet. Auf einem Feld fand ich urtümliche Ölbäume: gewaltige zerklüftete Stämme, die noch immer frisches grünes Gezweig und Oliven tragen.
Kann man mit kleinen Bildchen überhaupt einen Eindruck von diesen ehrfurchtgebietenden Bäumen vermitteln?
Am besten ist, nahezutreten und die Finger über die Risse, Schrunden und Löcher der Stämme fahren zu lassen.







Unglaubliche Bilder und Motive!!
Diese Bäume würde ich gerne zeichnen. Täglich 😃
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Das kann ich mir vorstellen! Ich habe die 48 Olivenbäume unseres Gartens alle portraitiert (schau mal hier: https://gerdakazakou.com/2020/06/06/zweimal-olivenbaum-taegliche-zeichnung/) Oder auch: https://gerdakazakou.com/wp-content/uploads/2024/01/img_5606.jpg
Vielleicht ist es an der Zeit, mich erneut an sie heranzutasten.
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Da bin ich wirklich sprachlos! Das ist ein zeichnerisches Lebensthema!
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Komm mich doch mal besuchen, dann zeichnen wir jeden Tag Ölbäume und lernen von einander.
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Ein schöner Traum! Herzlichen Dank!!
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Ich meine, schöne Träume sind dazu da, um sie zu verwirklichen! Was hindert dich?
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Ich frage mich, wie alt die Ölbäume wohl sein mögen. Danke für die Bilder!
Nachtgrüße 🎶🍵👍
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Ich habe keine Ahnung, wie alt sie sind. Bei einigen kennt man das Alter, da gibt es Dokumente. Bei diesen nicht.
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Liebe Gerda,
diese alten Olivenbäume sind ein Sinnbild für Kraft und Widerstand, denn die Spuren der Gezeiten machen sie mit jedem Jahr schöner!
Wer, wenn nicht Du kann das Charisma dieser fantastischen Bäume zeichnerisch einfangen! Du hast es schon so oft bewiesen !
Liebe Grüße Babsi
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Wie schön, dass du hier mal wieder vorbeischaust, liebe Antje! Danke für deine Worte über die Olivenbäume.
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Unglaublich!
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Das tut gut 💛
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Eine wunderschöne Landschaft. Diese Bäume sind immer wieder be-staunenswert. Es ist manchmal kaum zu glauben, wo noch Leben zu finden ist, trotz der großen Löcher und Schrunden! Sie hängen richtig am Leben mit ihren Wurzeln. Sie erinnern mich an Weiden, wo manchmal kaum noch was vom Stamm übrig ist und sie immer noch munter austreiben. Danke für die tollen Eindrücke!
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Ja, sie wurzeln fest auch im kärglichsten Grund und tragen Blätter durchs Jahr und Früchte in der dunkelsten Zeit. Das macht das Leben in der Olivenwelt – also dem Mittelmeerraum – so besonders und ihre Zerstörung so schmerzhaft. Hier ist sie noch intakt, und ich bin täglich dankbar dafür.
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Das glaube ich dir gerne. Wie schön, daß du so einen Ort bei dir hast!
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wunderbar ❤️
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