Es macht Spaß und ist anregend, jeden Sonntag ins Archiv hinabsteigen und zu schauen, was einen in früheren Jahren bewegt hat. Danke für die Anregung, Heide! (hier)
An einem Tag wie diesem, am 11. Mai 2020, fotografierte ich einen Papa und sein Töchterlein beim Ballspielen in der leeren Dexameni (Wasserreservoir) in Maroussi (a). Das Foto wurde zum Anlass, ein paar allgemeine Gedanken zum Geschehen auf der Vorder- und der Hinterbühne zu formulieren (hier). Ich illustrierte die Gedanken, indem ich (b) den dunklen Hintergrund aufhellte und (c) den Vordergrund abdunkelte.
(a) Der gewöhnliche Blick auf ein Geschehen: man beachtet die Vorderbühne, die Hinterbühne liegt im Dunkeln.

b) Die Hinterbühne wird erhellt. Ein ganz anderes Geschehen wird sichtbar.

c) und die Vorderbühne liegt nun im Dunkeln. Das geschehen auf der Hinterbühne rückt ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Man kann das natürlich als Allergorie auf das politische Geschehen lesen…
Das ist wirklich interessant! Das politische Geschehen damit in Zusammenhang zu bringen erschließt sich mir jedoch nicht! Steh auf der Leitung liebe Gerda!🙈🙆🏻♀️
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Ich meine, man sieht in der Politik in der Regel die Figuren im Vordergrund. Dahinter gibt es andere Akteure, die aber meistens im Dunkeln bleiben. Die Liedzeile aus der Dreigroschenoper bezieht sich darauf.
Natürlich hat es mit dem Bild als solchem nichts zu tun, nur mit dem Gedanken, dass es manchmal gut wäre, den Scheinwerfer auf die Hinterbühne zu richten.
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Ah okay Gerda, jetzt verstehe ich es! Danke für die Klärung zur späten Stunde!😉😁👍🏻
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bert brecht war ein wunderbarer künstler, der politische verhältnisse in seine gedichte und texte einfließen ließ… und heinrich heine darf man auch nicht vergessen.
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Ja. Grad auch Heine, der leider fast vergessen ist, außer in seinen Liedchen.
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ach ja, und tucholsky.
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