Angesichts des Chaos, in dem sich mein Atelier befindet, fragte ich mich vorhin: Wozu machst du das eigentlich? Was meinst du überhaupt mit „Vielzweckraum“? Was ist der Zweck all deiner Mühen? Und setzte mich hin und ging diesen Fragen neurografisch nach.
Die erste Zeichnung listet die diversen Funktionen auf. Ich selbst bin der kleine dicke Kreis Mitte links. Rechts davon liegt der Kreis „Kernfunktionen“ (keine Ahnung, was das ist), und dann gibt es noch „Einzelberatung“, „Farben“, „Malen“, „Freu(n)de“, „andere“, „Gruppentreffen“, „Ruhe, Meditation“, „Genuss“, „Ausstellungen“, „Kommunikation“ und „Rückzugsraum“. Ein Sammelsurium. Mit den Linien habe ich erste Verbindungen geschaffen, aber es bleibt doch alles sehr vage.
Am Ende aber ist ein Baum entstanden, ich weiß selbst nicht wie. Der Baum hat einen Stamm, in dessen Zentrum der Kreis „Kommunikation“ steht. Von ihm wachsen starke Äste nach oben. Von links (der rote Ast) „Bilderlegen“ und (angeschnitten) „Zeichnen“, der zweite Ast ist „Einzelberatung“, der dritte „Farben“, der vierte „Malen“, der fünfte „Freunde, andere“. Das Ganze ist überlagert von zwei Kreisen. Im Zentrum des größten zuletzt gezeichneten Kreises steht „Ruhe, Meditation“.Und gleich rechts darunter der kleine Kreis „Genuss“. Auch der „Rückzugsraum“ und die „Ausstellungen“ sind im weiteren Kreis eingeschlossen.
Zu dieser Lösung sage ich: Ja! Wenn die Kräfte und Impulse der „Kommunikation“ (Stamm) sich in der „Ruhe“ sammeln und konzentrieren, können sich Freundschaft, Beratung, Farben, Malerei und bilden Früchte entwickeln. Eine schönere Antwort auf meine unruhigen Ausgangsfragen hätte ich mir nicht wünschen können. Mein Unbewusstes weiß, was gut für mich ist.

Ja, das ich mit vorstellen. Ich selbst muss bei mir auch meine Werkstatt und Kriechboden einmal wieder aufräumen und will dabei auch einiges aussortieren.
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Solche Arbeiten sind mühsam, aber sie haben auch ihren Reiz, wenn man sich das Ergebnis vorstellt.
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