Lichtkringelsteine: neurografisch-meditativ

Als ich sinnend vor den Lichtkringelspielen sitze (hier), fällt mir ein, dass sich in meiner Tasche mein Zeichenbuch befindet. Warum nicht versuchen, dieses Spiel zu zeichnen? Aber nicht als realistische Wiedergabe, sondern meditativ-neurografisch?

Nun, ich versuchte es. Und es tat mir sehr gut, denn ich konnte das Gleiten des Lichts und der Wellen, die leichten Brechungen an den runden Steinen, das unermüdliche Abschleifen und Abrunden der Steine, aber auch den Widerstand der Felsen mitempfinden.

Die Schwarz-Weiß-Fassung bearbeitete ich dann zu Hause mit Buntstiften und schwarzen Filzstiften.Das Ergebnis ist ziemlich nah an dem, was ich angesichts des unruhig spielenden Wassers empfunden hatte. Doch nun störte mich die Unruhe. Ich fasste größere Bereiche in Kreisen zusammen und betonte einige Linien noch stärker. Dadurch brachte ich mehr Ruhe ins Bild, ohne die innere Bewegung abzuschwächen.

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About gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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5 Responses to Lichtkringelsteine: neurografisch-meditativ

  1. Das sieht schön aus…Mich erinnert es ab die Saftströme in einem Baum…oder auch ab Zellströme in unserm Körper…

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  2. Sie folgen den gleichen Prinzipien.. Wer das begriffen hat, – was braucht der/die mehr? 🩷✋🩵💙✨❄️🌿☺️

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