Adventskalender (10.12.)

Ein neues Fensterchen geht auf. Heute ist es … ein Hufeisen! Na, wenn das kein Glück bringt!

Ich habe sogar zwei im Atelier, die irgendein Huftier verloren hat. Aber warum glaubt man eigentlich, dass Hufeisen Glück bringen? Ich lese nach:

Um die Hufe der wertvollen Tiere zu schützen, wurden die Hufeisen erfunden. Und die Menschen dachten, was das Pferd schützt, kann auch sie schützen und zu ihrem Glück beitragen. Wenn also die Tiere ein Hufeisen verlieren und man es findet, soll das Glück bringen.“ (Quelle) Außerdem ist es aus Eisen, und Eisen war ein begehrtes Metall, das man wieder einschmelzen konnte, um daraus eine … Waffe zu machen. Ich zeichne es lieber.

Und hier nun wieder die offenen Türchen des Adventskalenders:

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About gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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11 Responses to Adventskalender (10.12.)

  1. Oh warst Du inzwischen fleißig. Und das sieht gut aus, einzeln und alle zusammen.

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  2. war es nicht auch so, dass Eisen, Schadzauber brechen konnte?

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    • Avatar von gkazakou gkazakou sagt:

      Das weiß ich nicht. Ein interessanter Gedanke. Eisen ist fürs Leben des Warmblüters notwendig, sein Fehlen ist tödlich. Könnte also durchaus logisch sein.

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      • Ich vermute zwar, dass die Härte des Eisens als Waffe und Werkzeug und seine Werdung aus Erz, Formung und Härtung im ja ebenfalls magisch konnotierten Feuer da eine Rolle spielte, da chemische Analysen unserer eigenen Zusammensetzung noch unbekannt waren. Aber wer weiß, intuitives Wissen sollte nicht unterschätzt werden.

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      • Avatar von gkazakou gkazakou sagt:

        Stimmt, der Vorgang des Schmiedens ist eine Form der Alchemie. Auch nehme ich an, dass der Zusammenhang von rotem Blut und Eisen bekannt war – nicht wissenschaftlich, wohl aber lebenspraktisch-intuitiv. Eisen wird ja nicht im Körper produziert, sondern muss durch Nahrung zugeführt werden. Und bei Diäten waren die „Alten“ ziemlich ausgefuchst.

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  3. Avatar von Johanna Johanna sagt:

    Danke, das war mir neu 😊

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  4. Spannend fand ich auch, als wir in der freien Schule, an der ich arbeitete in einer Projektwoche mit Eike Hensch experimentierten (Architekt und Geomant). Er brachte uns das Rutengehen bei und zeigte uns die Wirkung von Hufeisen auf Wasseradern und ihre Störfelder. Hufeisen sind dazu geeignet, die Störfelder abzuleiten und man findet sie darum häufig auf alten Bauernhöfen im Boden vor Häusern und Ställen. Schafe, Kühe, Pferde und Schweine sind Strahlenflüchter. Katzen dagegen fühlen sich auf Erdstrahlen und Wasseradern besonders wohl.

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