Die Aufräumarbeit im Atelier ist ziemlich weit fortgeschritten. Momentan bin ich vor allem am Beschneiden und Sortieren von Zeichnungen in Blöcken. Es sind viele, sehr viele. Zunächst dachte ich, ich belasse sie in den Blöcken, aber dann entschloss ich mich doch, sie aus den Blöcken zu reißen und nach Thematiken zu ordnen. Und so habe ich nun viele Einzeldossiers angelegt:
Landschaften
- mit Gebäuden
- Großlandschaften
- Landschafts-Ausschnitte
Stillleben
- Gläser, Vasen, Flaschen
- Blumen
- Steine
- anderes
Räume
- Wohnung
- Gaststätten
- andere
Architektonisches
- Einzelgebäude
- Dörfer, Straßenzüge
- Details
Kopien
- Dürer
- Rouault
- andere
Archäologisches
- Tempelbauten
- Statuen und Reliefs
- Details
Hände
- mit Gegenständen
Bäume
- Olivenbäume
- andere Bäume
- Baum- und Buschlandschaften
Menschen
- Portraits
- Figuren
- Menschen im Raum oder in der Landschaft
Tiere
- Hunde, Katzen
- Insekten
Abstrakte, Experimente, Nicht-Einzuordnendes etc pp.
Beispiele: Für die etwa 50 Blätter mit Olivenbäumen habe ich innerhalb der Rubrik „Bäume“ ein Extra-Dossier angelegt.
Bei „Kopien“ gibt es eine Unterabteilung „Dürer“ (zwei Beispiele)
und bei den Landschaften die Unterabteilung „Hafen, Küste, Meer“ (ein Beispiel),
Es ist eine mühsame Arbeit, deren Sinn zweifelhaft ist, aber es macht mir Freude, die Blätter in die Hand zu nehmen, die Lochränder abzuschneiden, sie auf eine etwas größere weiße Fläche zu legen und ihre Bildwirkung zu überprüfen. Eine kontemplative Arbeit.
Außerdem habe ich nun etliche kleinformatige farbige Arbeiten hinter Glas gebracht. Es bleibt nach wie vor die Frage, was ich mit den Wänden mache: neu streichen oder weiß lassen? Wahrscheinlich lasse ich sie erst mal und probiere aus, wie es mit den Ausstellungen geht, mit denen ich vermutlich im März beginnen werde, wenn das Wetter stabil ist.




Die Wirkung des Bilder sortierens, schneiden der Ränder usw kann ich gut nachvollziehen. Da rückt die Frage nach dem Sinn (obwohl mir der durchaus gegeben scheint) in den Hintergrund.
Die Olivenbäume haben in jedem Fall eine eigene Abteilung verdient. Das haben sicher alle, aber Olivenbäume sind meine liebsten und ich habe sie hier nicht 😉
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Ich habe ja jeden meiner 38 Olivenbäume gezeichnet, manche auch mehrmals, dazu auch manche in Nachbars Garten – da kommt ein tüchtiges Dossier zustande. Sonst sind es meist schnelle Skizzen von Pinien und ein paarmal der Aprikosenbaum.
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Deine Olivenbäume habe ich ja damals schon bewundert. Ich frage mich, ob man daraus nicht vielleicht einen Kalender machen könnte, großformatig natürlich … 🤔
Morgenkaffeegrüße ❄️🌨️⛅☕🍪
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Kann man sicher, liebe Christiane. Doch die Originale sind schöner, um sie an die Wand zu hängen: jeden Monat ein anderer Baum, mit Wechselrahmen.
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Stimmt: Du, aber nicht ich. So einen Kalender würde ich kaufen. 🤔
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Beides hat was. Der Kalender mit den wundervoll trutzigen, verknorpelten Olivenbäumen und auch die einzelnen Olivenbäume als Galerie nebeneinander.
Sie sind einfach zauberhaft, Deine Olivenbaumzeichnungen. Ich habe sie auch stark in meiner Erinnerung.
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Danke, liebe Bruni. Mal sehen, was ich damit anfangen kann.
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Wieviele müsste ich drucken lassen und verkaufen, damit es sich rechnet und der Einzelkalender nicht zu teuer wird? Ich werde mal fragen.
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Das Aufräumen und Ordnen macht ja beachtliche Fortschritte.
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Ja, danke, Gisela.
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