Juniverse 10.6.: Himmelblau (Farbenpracht)

 

Juniverse 10.6.

Farbenpracht

Blendendes verschwendendes Sonnengelb

Brummelndes bummelndes Hummelbraun

Glosendes tosendes Klatschmohnrot

Staunendes raunendes Himmelblau

……

Alle Kinder der Nacht

geboren durch das gleißende weiße Licht.

Ursprung: Unbekannt.

 

Dies ist ein Beitrag zu Juniverse, das von https://www.silbenton.de/ gehosted wird. Jeden Tag ein Gedicht, zu den folgenden vorgegebenen Wörtern.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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16 Antworten zu Juniverse 10.6.: Himmelblau (Farbenpracht)

  1. Myriade schreibt:

    Ist der Text teilweise von dir oder insgesamt von Unbekannt?

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  2. richards-fotoseite schreibt:

    Ein schönes Bild zum Text- oder anders herum? Auf jeden Fall gefällt es mir richtig gut.

    Gefällt 1 Person

  3. Leela schreibt:

    Geheimnisvoll schön geformte Worte. Das Bild zieht ins Licht. Oder gebiert es das Licht?

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    • gkazakou schreibt:

      🙂 Das Licht gebiert die sichtbare Welt.

      Gefällt 2 Personen

      • Leela schreibt:

        Weil es das Licht ist, kann es eigentlich nur Licht gebären. Auch wenn die Form eine andere ist. Was ist Licht? Was Dunkelheit? Sind wir aus dem Licht geborene Dunkelheit? Ist Dunkelheit eine Schwingung des Lichts?

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    • gkazakou schreibt:

      Da hast du auch wieder recht. Ich meinte, dass durch die Brechung des weißen Lichts die Farbe entsteht. Aber wodurch wird das weiße Licht gebrochen? Durch eine Gegenkraft, die Dunkelheit.
      ich muss dabei an die Stelle im Joh-Ev. denken, gleich am Anfang. 1:5 kai to phôs en têi Skotiai phainei kai hê Skotia auto ou katelaben, Übersetzung Luther: und das Liecht scheinet in der Finsternis / vnd die Finsternis habens nicht begriffen.“ Das griechische Wort „katelaben“ hat die Übersetzer immer wieder herausgefordert, denn es bedeutet, (vom Verb katallabaino) „begreifen, verstehen“, aber auch (von katalambano) „einnehmen, beherrschen, ergreifen, besetzen, unterwerfen“..
      Also übersetzen manche: „und die Finsternis hat es nicht unterworfen“ , andere „und die Finsternis hat es nicht begriffen“. In beiden Fällen ist die Finsternis etwas Eigenständiges, das vor dem Licht schon da ist.. In einem Fall ist es mit der geistigen Finsternis des Menschen assoziiert, im anderen Fall mit den finsteren Mächten oder auch der lichtlosen Materie.

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      • Leela schreibt:

        Danke Gerda für die interessante, aufschlussreiche Erklärung. Aber könnte es nicht auch ganz anders sein: Licht und Dunkelheit als Geschwister, als Dualität beide gemeinsam geboren aus der unbekannten Einheit?
        Noch etwas fand ich interessant: die vier Zweizeiler zu Beginn könnten eventuell auf die vier Elemente hinweisen, aus denen erschaffen wurde: mohnrot als Feuer, hummelbraun als Erde, sonnengelb vielleicht Luft und himmelblau Wasser. Aber das ist vielleicht zu weit hergeholt.

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    • gkazakou schreibt:

      Sicher kann man es auch so sehen, liebe Leela, Yin und Yang als Grundkräfte des Universums. Oder, in der griechischen Mythologie: Uranos und Gaea – Vater Himmel und Mutter Erde als Urpaar. Diese duale Vorstellung ist weit verbreitet, Zu den Farben: als die drei Grundfarben, die bei bei der „Brechung“ des Lichts entstehen, gelten blau-rot-gelb (beim Druck ist es anders), ich habe dann noch braun für die Erde hinzugenommen, so kommt man auf die 4, die als Zahl der Erde bezeichnet und als Quadrat darfestellt wird. . Man kann sie auch mit den 4 Elementen oder den vier Himmelsrichtungen assoziieren: All das sind natürlich keine wissenschaftlichen Gesichtspunkte für die Erklärung, „wie alles begann“. 😉

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  4. Das gleißende Licht – Ursprung des jUNIVSERSE.

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  5. staunendes raunendes Himmelblau
    war es, was mir am allerbesten bei Deinem Farbenspiel gefiel, liebe Gerda

    Gefällt 1 Person

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