10.1.2021 Mit Will.i über den Faraday-Käfig und die schöne neue Welt geredet

Vergangene Mitternacht trat ich wie gewöhnlich für einen letzten Spaziergang aus dem Haus. Doch ich konnte nicht mehr als zwei drei Schritte machen, taumelte, verlor den Weg unter den Füßen und fiel fast in den Rosenbusch.  Normalerweise sehe ich sehr gut im Dunkeln, dies aber war anders. Dunstig wars und zugleich stockdunkel, die schwarze Dunstglocke reichte hoch bis zu den Sternen, von denen ich nur einen einzigen schwach leuchten sah. „Ein Faradaykäfig für Schwerkraft“, murmelte ich.

Keine Ahnung, wie ich drauf verfiel. Ich bin ja in der Physik nicht besonders bewandert, aber soviel war mir doch klar, dass es etwas dem Faradayschen Käfig Vergleichbares für die Schwerkraft nicht gibt und nach wissenschaftlichem Ermessen auch nicht geben kann. Man möge mich korrigieren, wenn ich das falsch sehe. Ich aber taumelte, als wäre ich im schwerelosen Raum gelandet, hilflos, richtungslos, meiner Gewissheit beraubt, wo oben und unten ist.

Zum Glück trat mein Mann mit einer starken Taschenlampe hinter mir aus dem Haus, und so fand ich über die Augen mein Gleichgewicht wieder. Mir aber blieb dieser Ausdruck hängen, der mir in der Schrecksekunde kam. Seelisch-geistig fühle ich mich ja schon seit fast einem Jahr in einem Käfig, in dem die normalen Koordinaten nicht mehr funktionieren und ich das Gefühl habe, mich in einem vernebelten Raum zu bewegen. Ich bemühe meine ein Leben lang einstudierten Reflexe, um mich einigermaßen zurechtzufinden. Viele sagen mir: ist doch nichts Besonderes los, du spinnst, knips ne starke Lampe an und  die wirst sehen, alles ist an seinem Platz.

Will.i  gehört zu diesen Vielen. Er befragte mich, was los sei. Ich schilderte es ihm, er hörte mit einem gewissen Interesse zu, vor allem wollte er wissen, was das für ein Käfig sei und was die Schwerkraft. Und wozu die gut seien. Mit ihm kann ich nicht über meine Ängste reden und darüber, dass ich fühle, in ein gigantisches Menschheits-Experiment geraten zu sein, in dem sogar die Wirkung der Schwerkraft auf die Körper infragegestellt ist. Ich konnte ihm nicht sagen, dass ich auch die G5-Strahlung, deren Ausbau gerade mit Tempo vorangetrieben wird, in Verdacht habe, meinen Gleichgewichtssinn zu ramponieren.

„G5 ist angekommen“ – Werbung von WIND

Die Werbung für G5 fand ich in der heutigen 220-Seiten dicken Beilage unserer Tageszeitung. Die Beilage trägt den Titel „Der nächste Tag für die Unternehmen nach der Pandemie“ und wurde befüllt von bekannten Großunternehmen, Regierungsangehörigen, Bankern, Rating-Firmen und international agierenden Unternehmensberatern.  Wir durchforsteten gemeinsam das dicke Heft, ich las ihm einige der Viel-Milliarden-Investionsvorhaben für eine Grüne-Schöne-Zukunftswelt vor, während er die Hochglanzfotos bestaunte.

„Toll! Das alles soll am Tag nach der Pandemie gemacht werden? Also werde ich es noch erleben?“ – „Nein, nicht sofort“, sagte ich, seinen Enthusiasmus dämpfend, „ich hoffe nicht“. – „Du hoffst, nicht? Ja, aber das sieht doch klasse aus, schau nur!“

Entwicklung des ehemaligen Flughafengeländes, mit Casino

„ja“, sagte ich traurig, „sieht klasse aus. Ist eine Großinvestition im Süden von Athen, das seit langem stillgelegte verwilderte Flughafengelände wird jetzt zu einem Casino, wo Menschen hingehen, die zu viel Geld haben und es vergnüglich verspielen wollen. Bei uns in Maroussi bauen sie noch ein Casino, damit auch die, die nicht so reich sind, aber es gerne werden möchten, spielen können.“

Plan für einen Casino-Bau in Maroussi, Kostenvoranschlag 200 Mio E

„Kann ich dann auch dort spielen? Ich will auch reich werden“ – „Nun ja, im Prinzip könntest du dort spielen, aber reich werden immer nur die, die das Casino betreiben. Die anderen verlieren ihr Geld. Aber du wirst es nicht mehr erleben, so schnell wird es nicht fertig. Immerhin werden wir eine schöne Baustelle in unserer Nachbarschaft haben.“

Will.i hatte schon weitergeblättert, blieb bei einem eindrucksvollen Hochhaus hängen.  Was das sei?„Och, das ist ein Firmensitz, die machen vor allem Umwelttechnologie. Also genau gesprochen, sie importieren sie und bauen sie dann hier auf, zB Windräder. Hier, schau mal, so soll es dann bei uns aussehen: unser Meer, unsere Berge. Die Dinger machen einen ziemlichen Krach, und um sie aufzubauen, muss man breite Trassen in die Berge hauen und dicke Kabel verlegen. Den Vögeln, Insekten und Fischen gefällt das nicht besonders. Den Anwohnern auch nicht. Man nennt das grüne Politik.“

„Grüne Politik? Aber die sind ja nicht grün?“ – „Nein, das stimmt“, sage ich lachend, „grün sind die nicht. Sie sollen Strom erzeugen für all die schönen Casinos, Firmensitze und Ferienanlagen für reiche Leute, die auch geplant sind.  Und erst die Elektroautos, die bald anstelle der Benziner fahren sollen! Da wird man viel Strom brauchen. Und denk mal an die vielen Computer, die die Leute benutzen, damit sie sich weltweit unterhalten können! Weißt du, wieviel Strom im Internet verbraucht wird? Also man hat ausgerechnet, dass das Internet der drittgrößte Stromverbraucher ist gleich nach den USA und China. Und da man nun keine Kohle und bald auch kein Erdgas mehr für die Stromerzeugung nehmen will, baut man halt die Welt voll mit solchen Windrädern oder mit Solaranlagen, wie du schon ein paar gesehen hast.“

Werbung für Elektro-Porsche aus Stuttgart

„Du magst die nicht besonders?“ fragte Will.i vorsichtig. Ich grummelte vor mich hin. Denn es stimmt, ich mag sie nicht. Wenn man aber solche künstlich beleuchteten Welten wie die auf den Fotos haben will, oder nur noch Elektroautos fahren sollen, muss man halt für Strom sorgen, und wenn man „Digital-Nomaden“ aus reicheren Ländern anlocken will, muss man G5 anbieten. Das ist logisch.  1.85 Billionen (1 850 000 000) Euro hat die EU für die nächsten sieben Jahre in Aussicht gestellt, um Europa in dieser Hinsicht auf Vordermann zu bringen….

„Schöne neue Welt“, murmelte ich, denn ich wollte Will.i nicht entmutigen. Ihm gefiel das ja alles, und nun gar das kleine Mädchen, das neben seinem netten Vater am Computer sitzt – da kam dann auch gleich Will.is Standard-Forderung: „Ich will auch so einen Computer! Dein altes Klapperding ist vollkommen aus der Mode.“ Ich aber dachte an ein vierjähriges Mädchen, das nach einem Fernsehtag seine Mutter fragt: „Mama, sind wir lebendig oder auf Video?“ (Dies las ich gestern in einem Essay von Manuel Schneider: „Den Engeln gleich – Anmerkungen zur Metaphysik der Medien in Zeiten von Corona“.)

Werbung einer Bank

Alle Fotos dieses Beitrags sind abfotografiert aus der heutigen Beilage der Kathimerini.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Ökonomie, die griechische Krise, die schöne Welt des Scheins, Elektronik, Erziehung, Leben, Natur, Politik, Psyche, Technik, Umwelt, Willi abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

38 Antworten zu 10.1.2021 Mit Will.i über den Faraday-Käfig und die schöne neue Welt geredet

  1. Lopadistory schreibt:

    Irgendwie gruselt mich … Liebe Grüße Lore

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  2. wildgans schreibt:

    Über den Mann mit der Taschenlampe bin ich auch froh…
    Nachtgruß von Sonja

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  3. Melina/Pollys schreibt:

    Liebe Gerda, da bin ich aber froh, dass Du Dich wieder gefangen hast und der Rosenstock nicht beschädigt wurde – Scherz – nein, dass Dir nichts passiert ist. Das mit dem G5 ist mir schon lange unheimlich, wer weiß – ich trau langsam nichts und niemanden mehr (außer Dir natürlich 😁)

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  4. mmandarin schreibt:

    Gerda Gerda, pass auf dich auf, oder sag deinem Will.i, er soll es tun. Bleib nachts einfach im Bettchen….. ha,ha, sagt Eine, die selber nachts durch die Wohnung geistert. Marie

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  5. Ingrid Spieker schreibt:

    Gerda mou * gönne Will.i bitte eine kleine Auszeit zum Verdauen seiner überwältigenden Eindrücke und Erlebnisse * Es tut mir richtig leid * in welcher rasanten Geschwindigkeit er die neue Welt mit ihren Tücken erfährt *
    Nachdenkliche Ingrid 😥

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    • gkazakou schreibt:

      Danke Ingrid, es ist tatsächlich eine Menge, was ihm so zu Ohren kommt. Aber er scheint ein zuversichtlicher Kerl zu sein, mit einem kräftigen Verdauungssystem. Er wird es bestimmt schaffen, das Nahrhafte vom Schädlichen, die Streu vom Weizen und die Lügengespinste vom Wahrheitskern zu trennen und zu einem gesunden ruhig urteilenden und handelnden Erwachsenen heranzuwachsen. Und wir schauen ihm bei diesem Lernprozess zu. 🙂

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  6. Ulli schreibt:

    Ich bin froh, dass dein Mann mit der Taschenlampe kam! Zum Gleichgewicht, du weißt, dass es auch mit den Ohren zusammenhängt, mal abgesehen von Störungen von Außen.
    Wie ich gelesen habe, bist du ja vor ein paar Wochen schon einmal gestürzt, ich würde das mal in Bezug auf die Ohren untersuchen lassen.
    Gutes dir! Herzlichst, Ulli

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  7. lachmitmaren schreibt:

    Dieses Gefühl, dass die Welt völlig aus dem Gleichgewicht geraten ist … . Und dann dieser Katalog. Als Werbung intendiert. Und eigentlich zeigt er doch nur ganz plastisch, dass allein diese Idee des Gleichgewichts den meisten Menschen völlig fremd zu sein scheint. Ein anderes Wort als „gruselig“ fällt mir dazu auch nicht ein.

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    • gkazakou schreibt:

      Ja, Maren, gruselig. Aber die meisten sehen das nicht. Zum Beispiel (ein einziges Beispiel nur!) gibt es nicht einen einzigen Hinweis darauf, dass die Bedingungen für die Landwirtschaft verbessert werden müssen. Da werden Milliarden ausgegeben, um Casinos zu bauen und reiche Leute anzulocken, aber an die Ernährungsgrundlage der vielen verschwendet man keinen Gedanken. Das Land soll wohl, nachdem man es ein Jahrzehnt lang zugerichtet hat, nun ein „sicherer Zufluchtsort“ für Reiche, insbesondere für Brexitflüchtlinge, werden – wie zuvor schon Zypern.

      4 Themen sind es, die in vielen Beiträgen als „Chancen für die Zukunft“ genannt werden: G5, Gesundheitstechnologien, „grüne“ Technologie, fintech. Bei letzterem musste ich erst mal nachsehen, was es bedeutet: „financial services and technologie“. Auf unseren Bergen werden Windräder die Stelle von Heilkräutern und Beerenfrüchten einnehmen: das ist der grüne Fortschritt. Unserem Meer, jetzt schon eine riesige Bohrstelle für Öl und Gas, zudem ein Tummelplatz für diverse Kriegsmarinen, dürfte es nicht anders gehen. Nur dort, wo die großen Zentren für Luxustourismus entstehen, wird man wohl Yachthäfen als Anblick bevorzugen.

      Unser Land ist ausgeliefert, denn es ist, wie bekannt, zutiefst verschuldet und durch die diversen europäischen „Rettungspakete“ weiter geschwächt worden.. Durch die vielen Lockdowns (man versuchte, den Tourismus zu retten, indem man niedrige „Fallzahlen“ präsentierte) ist das Brutto-Inlandsprodukt erneut um 10% geschrumpft und der Schuldenberg ist auf weit über 200% der jährlichen Wirtschaftsleistung gestiegen. Griechenland muss Wohlverhalten zeigen, damit es seine Schulden mit günstiger Neuverschuldung weiter bedienen kann. Und aus vielen anderen Gründen mehr muss es Wohlverhalten zeigen ….
      Auf einem solchen Feld ist mit Widerstand der Bevölkerung kaum noch zu rechnen, wenn die Technologie-Beglücker mit Milliarden-Investitionen locken, an denen natürlich wieder nur sie selbst verdienen. Denn all diese Technologien müssen importiert werden (die meisten kommen aus Deutschand, genauso wie der in der Broschüre beworbene E-Porsche). Der 1.85 Billionen-schwere „European Recovery Fond“ will erklärtermaßen keine einfache „Gesundung“, sondern eine „Metamorphose des Wirtschaftsmodells“ herbeiführen. Das ganze Programm ist ein Baustein im „great reset“.

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  8. lachmitmaren schreibt:

    Die vier von dir genannten Wirtschaftsbereiche gelten ja in Deutschland auch seit langem als die Bereiche „der Zukunft“. Ausgerechnet eine Partei, die mal als ökologisch angetreten ist, hat sich im Grunde an die Spitze gesetzt: Hauptsache, es kann als „grün“ verkauft werden. Es hätte gerade für die Grünen nahe liegen können, die Wachstumsdoktrin an sich in Frage zu stellen, stattdessen lässt man sich dort von Prospekten wie deinen begeistern. Und wer anders denkt, wird als „Spinner“ abgetan.
    Tja, und wenn man diese Technologien erstmal entwickelt hat, dann will man natürlich auch die ganze Welt damit (zwangsweise – freiwillig) beglücken. Schließlich lebt der Wohlstand in Deutschland vom Export. Und Wohlstand und Macht erscheinen den meisten eben immer noch als das Erstrebenswerteste auf dieser Welt. …

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    • gkazakou schreibt:

      Das scheint mir eine gute Zusammenfassung der grünen Misere zu sein, liebe Maren. Nimm dazu noch ihre Kriegsbegeisterung („humanistische Interventionen“ und Deutschland muss mehr Verantwortung in der Welt, der Nato, bei Kriegen… übernehmen, hast du leider das, was von den Grünen, von mir wahrnehmbar, übrig geblieben ist. Andere mögen es anders wahrnehmen.

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  9. Gisela Benseler schreibt:

    Oh, das ist ja gerade noch mal gutgegangen, Gerda! Da hast Du wohl noch einen Schutzengel gehabt, außer Deinem Mann.

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  10. Gisela Benseler schreibt:

    Vom Faraday-Käfig höre ich bewußt zum 1. Mal. Erklärst Du das physikalisch noch etwas genauer?

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  11. Karin schreibt:

    Stress kann zu Schwindelattacken führen,liebe Gerda, bitte auch zusätzlich die oberen Wirbel untersuchen lassen, es kann auch ein eingeklemmter Nerv sein, wenn es nicht die Ohren sind. Ich hatte solche Anfälle im Frühjahr letzten Jahres beim Aufstehen morgens, sie sind aber wieder verschwunden.
    Zu den Windrädern, die vor allem in Norddeutschland die Flächen, Felder, das Meer belagern – sie sind Landschaftsverschandeler, aber selbst meine alternative, grüne Tochterfamilie verteidigt sie vehement – sie haben in unmittelbarer Nachbarschaft aber auch noch keine -:))) Ein bitterarmes Land erhofft sich Reichtum durch Casinobauten? Welcher Hohn der Bevölkerung gegenüber. Der FAZ liegt in Abständen eine Hochglanzausgabe bei zu Mode, Schmuck, Uhren, Designerwohnobjekten …ähnlich Deiner Broschüre, .nicht ein Teil davon für den Normalbürger erschwinglich; sie verdienen natürlich an den Anzeigen, es ist eine Zumutung.
    Laß Will-i auch noch Kind sein bitte. Lieber etwas besorgter Gruß, Karin

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, Karin. Schwindelanfälle kenne ich, aber dies war anders. Wie ich oben schrieb: Orientierungsverlust. ich riss die Augen auf, versuchte Richtung und Oben-Unten zu erkennen, und sowie das Licht da war, war ich ja auch ganz in Ordnung. Es war etwas in der Atmosphäre, irgendwie düster-verschleiert, in der mir keine Orientierung möglich war.
      Zu den Texten: es waren kein eAnzeigen, sondern Beiträge im Rahmen einer Beilage, die von der (regierungsnahen) Zeitung verantwortet wird. Natürlich gab es auch andere Beiträge, zBüber die „roten Darlehen“ (nicht bediente Darlehen), Immobilien-Investitionen, Gold-Abbau, u.ä., und eine Menge „Analysen“ von „hochkarätigen“ internationalen Wirtschaftsberatern. Von den gezeigten Bildern war wohl nur der weiße Elektro-Porsche Werbung, und auf einer anderen Seite ein SUV-Hybrid Ford. Schöne saubere Umwelten durch E-Autos der Spitzenklasse für Spitzen-Manager und Spitzen-Banditen.

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  12. Johanna schreibt:

    Liebe Gerda, nun fand ich eben diesen Beitrag, den ich irgendwie übersprungen hatte (auch ein Ausfall?), aber hörte von dem Sturz… ja Du beschreibst es so klar.
    Bin heilfroh, dass P dann mit der Lampe kam!!
    Ich denke auch an diese Dinge, aber kämpfe, dass ich mich davon nicht zu stark ‚abziehen‘ lasse, denn diese Gefahr ist mir auch bewusst… letztendlich ist das Universum grösser und älter und weiser als unsere neuesten Zerstörungsapparate… 💛

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    • gkazakou schreibt:

      Danke, Johanna. Das „Universum“ – ja, sicher, das ist größer und weiser als wir Neulinge. Aber dieser Planet ist uns wohl zur „freien Verfügung“ gegeben worden, also um die Fähigkeit zu freiem Willen zu entwickeln und zu schulen. Anders als alle anderen Geschöpfe können wir uns schuldig machen, Also müssen wir ständig, täglich herausfinden, was das Erforderliche ist, um es zu tun. Als Entscheidungshilfe haben wir nur ein tief in uns vergrabenes inneres Wissen über Richtig und Falsch.

      Ich verstehe sehr gut, dass du auf deine Kräfte achten musst. Sich „abziehen“ lassen, wäre ganz falsch und würde gar nichts bringen. Darauf muss ich auch immer wieder achten und tue es zu wenig. Gerda

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  13. Johanna schreibt:

    Ja da hast Du Recht: wir als einziges Geschöpf können uns schuldig machen, weil wir die Wahl haben, wie wir uns entscheiden. Die Konsequenz ist dann an die Tat gebunden und dient uns zum Lernen und Erkennen. So können wir jetzt die Früchte unseres ‚Wirtschaftens‘ sehen und hoffentlich lernen, wie wir heilsbringend leben können. Dabei sind die Antworten auch wieder fein abgewogen, und zwar nicht welcher Mensch/ welche Menschengruppe gut oder böse, richtig oder falsch ist, sondern dass wir sehen, dass wir alle wie Zellen im Ganzen der Menschheit sind, die wenn sie sich bekriegen, zu Krankheit führen….
    Dabei meinen wir freie Hand zu haben, aber manchmal meine ich, wir sind doch nur Kinder, die mit dem Stromschalter spielen, ohne Ahnung der Konsequenzen. Ich meine, dass es ordnende, heilende Kräfte in und um uns gibt, die auch in dieses Chaos Ordnung bringen können. Ich glaube nicht, dass diese Kräfte unbegrenzt zulassen, dass wir die Natur und Mutter Erde weiterhin knechten, quälen und zerstören….

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  14. Eine Möglichkeit, die Schwerkraft auszuschalten gibt es schon – der freie Fall. Aber beim Hinfallen ist er so kurz, dass man ihn nicht genießen kann.
    Einen Faraday-Käfig gegen 5G müsste es geben. Allerdings ist ein solcher Schirm blogfeindlich… 😉

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    • gkazakou schreibt:

      Lieber Joachim, ich würde sofort mit dem Bloggen aufhören, wenn das die Kosten für einen G5-Schirm wären. Aber solange der nicht existiert, muss ich weiterbloggen und schimpfen. 😦
      Den freien Fall übe ich derweil schon mal

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  15. Letzteres lieber nicht. Da die uns dabei entgegenkommende Erde ggf. mit voller Wucht zuschlägt, kann das in unserem Alter unangenehm werden, wie ich letztlich erst wieder erfahren musste.

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