Tarotkarten – Zweiter Schub

Heute Nacht habe ich weitere Karten erstellt. Bei manchen fiel mir die Auswahl des Hintergrunds leicht, so als habe er nur auf das Motiv gewartet. Bei anderen habe ich mich  viele viele Versionen erstellt, die mir zwar gefielen, aber irgendwie nicht DEN Kick hatten. Auch jetzt bin ich nicht bei allen Karten sicher, ob ich sie so lasse. Drum habe ich manchmal zwei Varianten, bei „Gerechtigkeit“ sogar vier Varianten gepostet. Beim „Teufel“ habe ich drei verschiedene Karten-Formen ausprobiert. Auf der lletzten Karte habe ich ein Schnipsel aus Jürgens Schnipselkiste verwendet, sonst eigene Fotografien, Gemälde oder digital gestaltete Hintergründe. Eure Rückmeldung hilft mir weiter. Hoffentlich langweilt euch mein Tarot-Spiel nicht.

 

 

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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15 Antworten zu Tarotkarten – Zweiter Schub

  1. Gisela Benseler schreibt:

    Wieder eine reiche Vorstellung, doch wie auswählen? Ich denke vor allem über die 4 Variationen für Gerechtigleit nach. Welche gefällt mir nun am besten? Ich finde sie alle irgendwie schön, vor allem Deine gemalten Hintergründe, Gerda. Die kommen hier so richtig gut zur Geltung und mir zum Bewußtsein. Ich glaube, der frühere 1. Entwurf gefiel mir am besten, ganz schlicht und groß, kaum Hintergründe. Bei „Mäßigkeit“ bin ich mir jetzt auch unsicher geworden. In beiden Bildern schwebt die Figur schmetterlingsgleich über einer Traumlandschaft. Aber irgendwie fällt mir nicht mehr ein, was9 das mit „Mäßigkeit“ zu tun hat. Ich glaube, da hatte mich auch Dein 1. Entwurf am meisten angesprochen…..Aber als Karten sollen sie ja bunt sein. Und da mische ich mich lieber nicht ein.

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  2. Gisela Benseler schreibt:

    Ich glaube, daß ich die 2. Karte für „Gerechtigkeit“ für am passendsten halte. ( In der 3. fehlt der „Unterleib“. in der 4. ist sie zu klein, und als „Bittstellerin vor verschlossener Tür“ kann ich sie mir auch nicht vorstellen. )Das 1. Bild wirkt aber auch sehr harmonisch und schön. da wirkt die „Gerechtigkeit“ irgendwie „eingebettet“ in die Natur. Diese 1. Karte kommt bei den Menschen vielleicht am besten an.

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  3. gkazakou schreibt:

    Ganz herzlichen Dank, Gisela, ich werde mir deine Einschätzungen zu Gemüte führen.

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  4. afrikafrau schreibt:

    Mit Tarot Karten nie befasst also davon keine Ahnung wofür setzt man die ein? So erlaube ich mir keinen Kommentar. B

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    • gkazakou schreibt:

      Ich habe mich, wie ich schon öfter kommenterte, auch kaum damit befasst, habe aber vor Jahren mal einen Kartensatz gekauft, weil mir die Bilder gefielen (italienisch, nach Hieronymus Bosch). Die fielen mir kürzlich in die Hände, als ich den Schreibtisch aufräumte. Und so kam mir die Idee, auch mal solche Karten zu gestalten. Natürlich habe ich mich inzwischen ein wenig reingelesen. Der Gebrauch ist meistens ähnlich wie beim Horoskop: du ziehst eine Karte oder du legst ein Spiel auf, dann sagt dir eine Kartenleserin (ein Kartenleser), was so auf dich zukommt, worauf du achten sollst etc pp. Das ist die divinatorische Variante. Es ist ein Spiel. Aber es gibt eine zweite: für die psychologische Beratung. da geht es dann um die Assoziationen, die der Hilfesuchende beim Anblick der Karte hat bzw die man systematisch abfragt. Inzwischen habe ich sogar eine interessante Magisterarbeit dazu gefunden.

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    • gkazakou schreibt:

      Beides, Ulli. systematisch, denn jeder hat ein anderes System und fragt anders. Ich gehe systemisch vor, aber das ist ja nicht notwendigerweise so.

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  5. Ulli schreibt:

    Liebe Gerda, ich gehe mal Schritt für Schritt vorwärts – XIV Die Mäßigkeit (die übrigens in meinem Deck Mäßigkeit/Kunst heißt): hier spricht mich das erste Bild sehr an – wenn es darum geht die Symbiose der Gegensätze zu schaffen, dann passt es, wie sich das Licht (=Feuer) mit dem Wasser vereint – deine Legefigur wirkt für mich als Vermittlerin. Bei deinem zweiten Bild gerät der dicke Ast in den Vordergrund – die Figur selbst wird unscheinbar, das hat sie aus meiner Sicht nicht verdient, da es ja um sie geht.
    Bei Stern, Sonne und dem Gehängten bietest du nur eine Variante an, sie mag ich, wobei ich mit dem Stern nicht wirklich glücklich bin, trotz großer Symbolkraft, der Stern als Leitfaden die einengenden Mauern zu überwinden?!
    Bei VIII Gerechtigkeit bleibe ich bei deinem ersten Bild – hier sehe ich sehr klar die Menschenwelt und wo ist die Gerechtigkeit mehr gefragt als hier!?! Fragen Tiere/Pflanzen nach Gerechtigkeit? Nein, sie sind, passen sich Umgebungen und Verhältnissen an, notfalls sterben sie, um anderen Formen Platz zu machen.
    Obwohl ich den Narr im Park mit roter Blume sehr mag, er zaubert mir sofort ein Lächeln ins Gesicht, ist es hier die zweite Variante, die ich als sehr treffend empfinde – der Narr (so, wie ich ihn verstehe) hält „uns“ den Spiegel vor die Nase, ob man will oder nicht, nicht immer einfach, aber sehr lehrreich!
    Beim Teufel ist es auch wieder die zweite Variante, dieser Hintergrund verstärkt seine Eigenschaften aus meiner Sicht am treffendsten.
    So, das war jetzt lang und vielleicht kannst du ja etwas davon für dich und deine Überlegungen gebrauchen, würde mich freuen!
    Herzliche Grüße zur guten Nacht
    Ulli

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  6. Christiane schreibt:

    Liebe Gerda, deine Karten sind spannend. Ich bin nur gerade in mich vergraben, es ist also kein Desinteresse, dass ich immer nur nicke und dann weitergehe.
    Trotzdem habe ich auch mal geschaut, was mich spontan anspringt (und anders als Ulli bin ich Rider-Waite sozialisiert):
    XIV: Ganz klar das Erste.
    Der Stern berührt mich nicht, die Sonne ist besser, der Gehängte gefällt mir sehr.
    VIII: Das Zweite mit einem nur schwachen Vorsprung vor dem ersten, die finde ich beide gut.
    Der Magier ist nicht meins, bei dem Narren bin ich mehr für die Nummer eins, aber eigentlich fehlt mir bei beiden Varianten was, ohne dass ich weiß, was.
    XV: Unbedingt die zweite Version.
    Liebe Grüße
    Christiane 😁🌞☕🍪👍

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  7. Ule Rolff schreibt:

    Guten Morgen Gerda! Dann will ich mich mal in die Karten stürzen (eine meiner alten Tanten nannte sie immer das „Gebetbuch des Teufels“😉).
    Die Mäßigkeit gefällt mir in der ersten Version besser als mit dem ablenkenden Ast.
    Bei der Gerechtigkeit favorisiere ich klar die erste Version, da mir in den drei folgenden dieses hockende Schweben missfällt.
    Der Narr mit roter Blume ist meine liebste Fassung, ganz schlicht mit dem Herzen betrachtet.
    Der Teufel … vor dem grauen Schädelhintergrund ist sehr stark, aber auch mit den grinsenden Fratzen, hier kann ich mich nicht entscheiden.
    Das wird ein großartiges Tarotspiel, liebe Gerda. Ich glaube, die Mühe wird sich gelohnt haben.

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  8. afrikafrau schreibt:

    Danke für die Aufklärung der Tarot Karten

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  9. www.wortbehagen.de.index.php schreibt:

    Interessant, Dein zweiter Schub und ich versuche mal, rauszufinden, welche Versionen ich nehmen würde, hätte ich Mitspracherecht, liebe Gerda

    XIV Die Mäßigkeit, ohne den dicken Ast im Vordergrund
    XIX Die Sonne: Sollte sie nicht dominanter sein, ein wenig größer?
    VIII Die Gerechtigkeit – die linke Karte
    0 Der Narr – mit der schönen großen und auffälligen roten Blüte in der Hand
    XV Der Teufel – die linke Karte bitte, sie ist so toll

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