ohne Kommentar

Habe ich eben im Mitmachblog zum Wochenthema „ohne Kommentar“ gebloggt

MitmachBlog

img_2768 Or’s Traum (c) gerda kazakou, März 2015

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Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Legearbeiten veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Antworten zu ohne Kommentar

  1. dergl schreibt:

    Und das sehe ich an dem Morgen, an dem Salma mir mitteilt, sie und ihre Familie sind endlich ganz offiziell anerkannt und die Arbeitsgenehmigungen werden in die Wege geleitet.🙂

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    • gkazakou schreibt:

      Ich freu mich so mit dir und euch! Endlich eine gute Nachricht.

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      • dergl schreibt:

        Oh ja. Das ist schon irgendwie positives Adrinalin, wenn man dann merkt, nicht nur den Menschen psychisch und sozial hat die Unterstützung und alles etwas gebracht sondern jetzt auch noch so. Nach so langem Warten und Hoffen. Und – für die selber – natürlich in der derzeitigen Situation auch sehr gut, noch mal als Hoffnungsschimmer, da gerade die Söhne, Anfang 20 und zufällig männlich und aus Syrien, gerade wieder erleben, dass sie angesprochen werden und sich für etwas rechtfertigen, das sie gar nicht gemacht haben oder sich davon distanzieren sollen. Weil zufällig, ein 22-jähriger, männlicher, als Flüchtling registrierter Syrer in Chemnitz… Das ist sehr belastend, wenn mn gefühlt jedem zweitem Menschen auf den man trifft versichern muss, dass man das absolut ablehnt, was der vorgehabt hatte oder haben soll. Die kommen jetzt also dadurch, dass jetzt alles offiziell und hoffentlich positiv ins Rollen kommt auch auf andere Gedanken.

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  2. gkazakou schreibt:

    Danke dir für diese ergänzenden Infos. Ich kenne dies Sich-Rechtfertigen-Müssen bzw. umgekehrt gelobt zu werden für Taten, die ich weder begangen habe noch begreifen kann, sehr sehr gut, da ich fast immer als Deutsche im Ausland gelebt habe. Das Absurdeste war mal, wie mir ein Taxifahrer gratulierte zum Massenmord an den Kuden u nur bedauerte, dass „ihr nicht alle vergast habt“. Das ist nämlich die andere Seite der Medaille, wenn man mit einem Kollektiv identifiziert wird, und ich weiß nicht, was abscheulicher ist.

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  3. bruni8wortbehagen schreibt:

    Was für ein Bild
    Wieviele Gedanken hast Du da verpackt, liebe Gerda
    Es ist mehr als eindrucksvol

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    • gkazakou schreibt:

      Danke dir liebe Bruni. Or bedeutet Licht (hebr). Ich traf einen Jungen dieses Namens und seine Zigeunerbraut am 1. Januar letzten Jahres, es regnete u der Fahrradanhänger hatte einen Platten. Also nahm ich sie mit zu mir u erfuhr von ihren Lebensträumen. Die wunderbare Erlebnis inspirierte mich drei Monate später zu dem Legebild. Sei lieb gegrüßt!

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