Nachtbild

 

Wieder bin ich in der Mani und krame in alten Bildern, um herauszufinden, wie ich weitermachen will. Dies hier ist eine ältere Collage mit Übermalungen, aus einer „dunklen Phase“. Meine Augen lieben das Dunkel. Und das ungewissen Licht des Mondes zieht mich magisch in seinen Bann. Grad so wie auf diesem Bild.

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Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Kunst, Malerei, Natur, Psyche veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Nachtbild

  1. kunstschaffende schreibt:

    Eine sehr mystische und bedrückende Stimmung. Ich sehe auch Enge.
    Ich liebe aber auch Vollmondnächte! Sie haben ja auch von jeher eine Faszination auf die Menschen. Und bei den Naturvölkern bis Heute eine große Bedeutung.

    LG Babsi

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    • gkazakou schreibt:

      du hast schon recht, liebe Babsi, dies ist eine etwas unheimliche Nacht mit großer Enge. So war damals meine Stimmung. Ich habe ja auch andere Mondbilder hier im Blog veröffentlicht, zB „Mit dem Mond“ und „Claire de Lune“, die entsprechen mehr meinem „Mondgefühl“. Es gibt auch eine Legearbeit zu Morgensterns „Mondschaf“, kannst ja mal gucken. Gute Nacht! Gerda

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  2. Ulli schreibt:

    Der Mond schafft kaum das Dunkel zu erhelen, nur hier und da bricht sein Licht sich Bahn in all, was sich ihm in den Weg gestellt hat, da muss er weiterwandern, hinaus, ins freie Feld, damit er leuchten kann, bis die Freude wiederkehrt…
    liebe Grüße an dich und ein frohes Weiterschaffen
    Ulli

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  3. waehlefreude schreibt:

    Die Farben und Kontraste sind sehr kräftig. Mit Phantasie kann man in der oberen rechten Bildecke zwei rot gewandete Figuren erkennen…

    Liebe Grüße,
    Frank

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  4. Monika schreibt:

    Guten Morgen, hier ist Licht. Die Sonne scheint und da wo sie hin strahlt, blendet sie. Ich kann nichts mehr erkennen. Also denke ich, Licht ist es nicht was um uns herum etwas sichtbar macht, sondern das Dunkle. Vielleicht die Nacht, vielleicht die Schatten die in unserer Seele bisweilen auftauchen. Das Verhüllende, ist die Materie [Masse], die alles hält, alles trägt, aber durchlässig ist. wie die Farbe auf Deinem Bild. Da ist so viel, was zu sehen wert ist, wenn man es sehen will. Ich empfinde nichts trauriges, oder bedenkliches. Es zeichnet eine Stimmung, die nicht still steht, sondern verschiedene Aspekte der Entwicklung, zaghaft beleuchtet. Eher einem Ausstieg aus der vorhandenen Situation.
    Es sind bloß meine Gedanken.

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