Jeden Sonntag gilt es, dasselbe Objekt in anderem Surrounding zu präsentieren. So will es der von Wortman angeregte Fotochallenge. Ich wählte die kleine Metallskulptur des Kleinen Prinzen als Objekt.
Heute versuchte ich, ihm das perspektivische Zeichnen (Kalenderblätter!) näher zu bringen. Ich stellte ihn vor die perspektivisch „korrekt“ gezeichnete Kirche unseres Bergdorfes.
Er drehte sich um, beschaute die Zeichnung gründlich und wunderte sich. „Das ist ja alles schief und krumm!“
„Natürlich“, antwortete ich ihm. „Es ist eben eine perspektivische Zeichnung!“
Um die „schiefen Wände“ in der perspektivischen Zeichnung geht es in meinem heutigen Kalenderblatt (7.6.). Doch hänge ich mit dem Posten hinterher und muss erst den 6.6. abhaken, wo es um die „Augenlinie“ geht.

Ja das ist wieder etwas zum Staunen.
LikeLike
Es sind eben zwei „Welten“.
Woran könnte das liegen?
Das eine ist …
Das andere ist….
Aber das kannst Du ja wissenschaftlich und etymologisch, menschheitsepochenentwicklungsmäßig….. viel besser erklären, Gerda.
LikeLike
Daß es aber künstlerisch schön und anregend wirkt, liegt sicher vor allem an der naiven Weltsicht,
bzw. an dem Kontrast zur heutigen Sicht,
die aber schon Leonardo da Vinci entdeckte und künstlerisch darstellte.
LikeLike
Die Welt wieder mit der kindlich-naiven, aber zugleich weisen Sicht des kleinen Prinzen anzuschauen,
halte ich aber keineswegs für naiv oder rückschrittlich, sondern für weise.
Und genau das meinst Du wahrscheinlich ebenfalls, Gerda.
LikeLike