Kunst am Montag

Heute war ein wunderschöner Tag, mit vielen Lustbarkeiten. Zugleich aber gab es auch wieder große Probleme mit meiner Elektronik. Ein wenig will ich aber doch zu erzählen versuchen.

Eines der heutigen Highlights war ein Besuch im Goulandri-Museum für Moderne Kunst, wo als Sonderausstellung eine Schweizer Sammlung unter dem Titel „Von Manet bis Warhol“ gezeigt wird. Eine schöne reiche Sammlung mit einigen überraschenden Namen.

Die Seerosen von Monet erkennt ja wohl jeder, auch wenn ich hier nur einen Ausschnitt zeige. Wie aber steht es mit Felix Valleton, Théo van Rysselberghe oder Louis Anquetin?

Kennst du? Na, Vielleicht. Ich jedenfalls hatte von Louis Anquetin (1861-1932) noch nie und von den anderen beiden höchst selten etwas gesehen. Und so ging es mir mit etlichen Bildern, die mir große Freude machten, deren Maler ich aber bereits wieder vergessen habe.

Ich kann sie auch nicht rekonstruieren, da die Fotos von den Namensschildern zwar recht dynamisch, aber leider unleslich sind. Vielleicht hilft mir jemand auf die Sprünge?

Bei anderen Malern wiederum ist mir der Name gut bekannt, ich meine ihre Malerei auch sehr gut zu kennen, und staune dann: Ach, sieh mal an,  das hübsche kleine Meeresbild ist von Bonnard?

Die frischen reizenden Bilder einer jungen Dame sind von Berthe Morisot (1841-1895), der einzigen Frau unter all den Berühmtheiten.

Und dies? Das ist von Wassili Kandinski, als er noch im Banne der Märchenwelt seiner russischen Heimat stand.

Vieles machte mir Freude in dieser Ausstellung, manches war ein Wiedersehen mit früher Gesehenem. Das Bild von Lionel Feiniger hatte ich noch nie gesehen, aber sogleich erkannt, denn der Giebel der Kirche ist mir aus meiner Kindheit höchst vertraut. Gemalt hat er es 1911 in der „Lübecker Bucht“, vielleicht in Neustadt/Holstein, falls es nicht sogar in meiner Heimatstadt Heiligenhafen entstand.

Für heute sei΄s genug. Gute Nacht! Morgen muss ich reisen.

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About gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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