Morgen wollen wir nach Athen fahren – zum ersten Mal in diesem Jahr. Philippe kennt daher die Stadt noch gar nicht. So erzählte ich ihm, was ihn dort erwartet. Vor allem war er an den Tempeln interessiert. Er staunte, wie alt die sind. Wozu man die gebaut habe, wollte er wissen. „Nun, diesen“, sagte ich und zeigte ihm eine Zeichnung, „hat man für Hephaistos gebaut. Der ist der Gott der Vulkane. Drum haben die Römer ihn dann auch Vulcanus genannt.“ – „Auf meinem Planeten gibt es zwei Vulkane“, rief er etwas beunruhigt. „Die habe ich immer gefegt. Man weiß ja nie! Und jetzt bin ich gar nicht da, um auf sie aufzupassen. Wenn sie nun ausbrechen und Feuer spucken?“

Was war da zu tun? „Mach dir keine Sorgen“, tröstete ich ihn. „Wir werden Hephastos bitten, solange, wie du hier bist, auf deine Vulkane aufzupassen. Das macht ihm gar nichts aus. Im Gegenteil, es wird ihn freuen, wenn er was zu tun hat.“
So schön Deine Geschichte und Dein Kunstwerk dazu wieder eine atemberaubend schöne Zeichnung!😍👏🏻👏🏻👏🏻👏🏻👏🏻👌🏻👍🏻
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Lieben Dank, Antje! Es ist eine meiner ersten Zeichnungen überhaupt. Ich saß damals mit einer Zeichengruppe und machte drei Zeichnungen vom Tempel, die ich aufhob und im vergangenen Jahr rahmen ließ. Zwei wurden sofort verkauft. 🙂 Mit meinen neueren Sachen habe ich nicht so viel Erfolg. 😉
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Kunst tut sich in diesen Zeiten schwer.
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