Myriade zu meinem Beitrag (Impulswerkstatt)

 
Ich kopiere hier nun auch die vielen Kommentare hinein, die auf der Originalseite bei Myriade inzwischen abgegeben wurden. Vielen Dank allen Kommentierenden für ihr Interesse an dem Thema!
 

36 Gedanken zu “Kommentar an Gerda zu unserer verschiedenen Weltsicht”

  1. Ja, in der Natur gibt es sehr viel Schönes (wo auch immer das zufällig herkommt …😉). Im Unterschied zu dir sehe ich aber Geistwesen, wie z.B. den biblischen Gott, als existent an. Und – wiederum im Unterschied zu all denen, die diesen biblischen Gott anbeten -, sehe ICH ihn nicht als „allmächtig“, „allwissend“ oder gar „unfehlbar“ an. Gerade weil er solches für sich reklamiert (und es sehr mit Strafen hat für die, die ihm nicht folgen), und er Frauen zu Objekten degradiert hat, – sehe ich ihn auch nicht als „lieb“ an. Sondern im Gegenteil eher als jemanden, der Liebe in weiten Teilen zerstört hat.
    Aber eben auch als jemanden, der den Geist sehr sehr vieler Menschen dieser Welt beherrscht.
    Was aus meiner Sicht das wahrhaft Glücklichsein in dieser Welt leider verhindert.

    Und ehrlich gesagt verstehe ich immer noch nicht, warum du so überzeugt bist, dass unsere beiden Weltsichten so sehr unterschiedlich sind.
    Bzw. warum du so ein Problem mit meiner hast.

    Denn der einzige Unterschied ist doch, dass ICH einen geistigen Ursprung der Menschen annehme.
    Eine Urquelle, die aber eben nicht dieser biblische oder irgendein in irgendeiner sonstigen Religion verehrter „Gott“ ist.

    Liebe Grüße
    Maren

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Maren, um mit etwas Positivem anzufangen, so schätze ich es sehr, dass du das Layout deiner Texte verändert hast. Nicht mehr so viele groß geschriebene Wörter und keine tausend Rufzeichen mehr. Es ist also jetzt möglich, deine Texte zu lösen ohne schon vom Layout her den Eindruck zu haben es hier mit einer schizophrenen Person mitten in der Krise zu tun zu haben.
      Die Annahme eines geistigen Ursprungs des Menschen und der Existenz von Geistwesen teile ich zwar nicht, habe aber kein Problem damit, dass andere an so etwas glauben.

      Was mich an deiner Erzählung stört, ist dass du dich als eine Art Prophetin siehst, die „für andere Ebenen geöffnet wurde“ und als Botin einer Göttin.

      Diese beiden Annahmen sind die Basis deiner Texte und ich kann weder die eine noch die andere so richtig ernst nehmen. Nachdem du immer von Meinungsfreiheit und Folgen der eigenen Stimme schreibst (ja, ich lese deine Texte meistens) kannst du das doch sicher verstehen. Die Toleranz kann nicht immer nur in eine Richtung gehen.

      Gefällt 1 Person

      1. Ich verstehe dein Verhalten mir gegenüber immer noch nicht. Ich möchte, dass alle Menschen möglichst glücklich sind in dieser Welt. Du sagst, du möchtest das auch.

        Warum bekämpfst du mich dann? Nur, weil dir MEINE Herangehensweise nicht gefällt? Du musst sie ja nicht für die für dich richtige halten. Aber warum ist es dir anscheinend so sehr wichtig, dass alle DEINE Herangehensweise und Bewertungen teilen?

        Kommt es nicht viel mehr darauf an, das gemeinsame Ziel zu erreichen? Warum triggert es dich anscheinend so sehr, dass mein Weg dabei ein sehr anderer ist, als der, den die Mehrheit geht?

        Was stört dich so sehr daran, dass ich etwas anders bin, als andere Menschen?

        Like

        1. Wie? Ich bekämpfe dich? Und wie mache ich das denn? Indem ich nie in deinem Blog auch nur ein Wort kommentiere?
          Welches gemeinsame Ziel? Ich habe mir noch nie angemaßt in der Lage zu sein, die Welt glücklich zu machen und schon gar nicht behaupte ich wie du, die Abgesandte einer Göttin zu sein.
          Woraus schließt du, dass es mir „so sehr wichtig ist“ dass „alle (wer sind alle? ) DEINE Herangehensweise (welche Herangehensweise? woran? ) und Bewertungen teilen?
          .
          Wenn du es unbedingt hören möchtest: ich halte „Medien, die für andere Dimensionen geöffnet wurden“ oder „Götterbotinnen“ entweder für verwirrt oder für betrügerisch. Es ist ein Irrtum zu meinen, dass du so anders bist als die meisten. Es gibt viele, die sich für Hellseher, Medien, Über- und Außerirdische halten oder zumindest dieses Geschäftsmodell entwickelt haben.

          Mein „Verhalten dir gegenüber“ besteht einzig und allein darin, dass ich – aus Gründen, die du nicht wissen willst – oft deine Beiträge lese, ohne mich aber dazu in irgendeiner Weise zu äußern. Wenn du auf meinem Blog kommentierst, so antworte ich dir, aus Prinzip. Du wirst aber sicher verstehen, dass ich mich dabei nicht verbiege und mich nicht unter deine Bewunderinnen einreihe. Und wenn du es nicht verstehen oder akzeptieren solltest, so kann ich es auch nicht ändern.

          Like

      1. Hallo Maren, ich finde es einfach faszinierend, wie viel zusammenpassen musste, dass die Erde sich zu genau diesem Planeten entwickelt hat. und weiter finde ich es faszinierend, dass Leben entstanden ist und dieses heute zu Gedanken und Gefühlen fähig ist. Das aufeinanderfolgen ist für mich auch nicht unlogisch. Herzliche Grüße

        Gefällt 3 Personen

        1. Liebe Mitzi, danke für deine Antwort! Könnte es aber nicht genauso faszinierend auch genau umgekehrt sein? Dass erst der Gedanke da war, der Leben erschaffen hat, das zu Gefühlen fähig ist?
          Ist irgendetwas erschreckend an dieser Vorstellung?
          Denn, wenn frau / man es nicht weiß, sind ja beide Möglichkeiten im Prinzip mindestens genauso wahrscheinlich.
          Herzliche Grüße
          Maren

          Gefällt 1 Person

          1. Erschreckend finde ich an der Vorstellung, dass zunächst der Gedanke da war, nicht. Für mich ist die Entwicklung andersherum nur wahrscheinlicher oder wenn du so willst, das was ich glaube. Es liegt mir aber fern, jemanden überzeugen zu wollen. Für mich sind wir wie Myriade auch schreibt, ein Teil der Natur und die fasziniert mich täglich aufs neue.

            Gefällt 2 Personen

    1. Ja, ich finde diese Modell auch viel schöner, flexibler und freier als der Gedanke der Vorbestimmung. Ganz abgesehen davon, dass es keinerlei Hinweise auf einen großen Plan und ein Schöpferwesen gibt. Zur Kreationistin werde ich bestimmt nicht !

      Gefällt 2 Personen

  2. danke, Myriade! Ich freue mich sehr über deine Eloge des Blattes und der Natur im Allgemeinen, und pflichte dir bei. Ich pflichte dir auch bei, dass Menschen Großartiges, Feinsinniges und Bewundernswertes hervorgebracht haben. Der menschliche GEIST sagst du, habe Faszinierendes hervorgebracht. Freilich. Und höhere Geister haben noch Faszinierenderes hervorgebracht – nämlich den Kosmos, die Erde, die Menschheit, Tiere, Pflanzen, Gesteine….

    Die Quelle deiner Begeisterung, die ich auch empfinde, liegt, wie das Wort sagt, … im Geistigen. Der Geist des Baumes spricht zu dir und zu mir, der Geist des Komponisten, des Malers, des Dichters.
    Fehlt dieses Geistige, wird die Welt fad. Ich will gar nicht versuchen, in Worte zu fassen, was die Imponderabilien sind, von deren Anwesenheit oder Abwesenheit es abhängt, ob ich mich im Geiste angesprochen fühle. Kandinsky sprach vom „Geistigen in der Kunst“, Klee davon, dass er im Diesseitigen kaum zu fassen sei. …Das Faszinosum, was ist das?
    Ich fürchte mich vor einer endgültigen Entgöttlichung, die unsere Welt als mechanisch ablaufendes Räderwerk zurücklassen würde, das durch zufällig Hineinwirkendes in die eine oder andere Richtung geschleudert wird.
    Der Mensch nimmt durch seinen Geist am Göttlichen und durch seine Seele am Lebendigen teil. Nimm ihm beides – was bleibt?

    Ich hoffe, du wirst nun nicht in einen Begriffsstreit eintreten, sondern einfach mal nachfühlen, ob du verstehst, was ich meine.

    Vielleicht noch zu einem Punkt: die Evolution bestreite ich überhaupt nicht, wohl aber das Zufällige. Der Mensch hatte früher eine fischartige Form und Kiemen, die Lungenatmung kam erst, als im Laufe der die Erdentwicklung Festes und Wasser sich schieden. Die menschliche Gestalt WAR fischartig, und beim Embryo, der ohne Lungenatmung im Flüssigen schwimmt, ist das noch zu sehen. Die Erdentwicklung und die Gestalt des Menschen, der als „Keim“ von Anfang an zur Erde gehörte, entwickelten sich quasi Hand in Hand. Die Fische blieben im Wasserelement und machten die Menschenentwicklung nicht mit, sondern differenzierten sich als eigene Art aus.

    Gefällt 3 Personen

    1. Nein, ich werde weder in einen Begriffs- noch in einen anderen Streit eintreten. Ich verstehe durchaus, was du meinst, teile aber diese Meinung nicht und auch nicht dieses Gefühl.
      Ich drehe und wende das hübsche Gedankengebäude, kann aber keinerlei Hinweise auf ein Fundament finden, auf dem es stehen würde. Ja, es ist hübsch und verlockend, aber ich würde mich verleugnen, wenn ich dort einziehen wollte.
      Am meisten widerstrebt mir die Sache mit den „menschlichen Keimen“. Welchen Sinn sollte denn eine Entwicklung haben, wenn das Ergebnis von vorne herein feststeht ? Aber gut, das ganze Gebäude stammt von Rudolf Steiner …

      Gefällt dir und 3 andere Personen

      1. kein Mensch, und am wenigsten ich selbst, fordert dich auf, in ein dir nicht passendes Gebäude einzuziehen, liebe Myriade. Ich mag solche Gespräche einfach, weil sie mir helfen, meine Gedanken zu klären und zu sehen, was sie taugen. Mir reicht es völlig, wenn ich das Gefühl habe, dass man mir zuhört. Überzeugen will ich niemanden. Ich finde es sehr angenehm, mit dir zu diskutieren, weil du meine Art zu denken respektierst. Das war nicht immer so.

        Gefällt 2 Personen

        1. Dich selbst als Person und deine Art zu denken, habe ich immer respektiert, nur nicht die Ergebnisse die dabei zum Thema Covid herausgekommen sind.

          Gefällt dir

          1. Letztere gehören unbedingt zu meiner Art zu denken, liebe Myriade. So wie deine Ergebnisse zu deiner Denkungsart gehören. Mein Mann und mein Sohn sind von deiner Denkungsart und kamen daher in dieser Frage zu deinen Ergebnissen. Das war für mich sehr schmerzhaft, aber so war es eben. Einige meiner Freundinnen und Freunde teilen meine Art zu denken und kamen daher auch in der Covidfrage zu denselben Ergebnissen wie ich. Zu welchen Ergebnissen ich kam, ist kein Zufall und auch keine Nebensächlichkeit. Ich bin dafür auch hier in Bloghausen schwer beleidigt worden, und werde es immer noch, sofern das Thema aufkommt. Da hat sich gar nichts verbessert, ist kein bisschen Verständnis für meine Position zu spüren. Ich selbst beleidige niemanden, der anders denkt, und nötige ihm auch nicht die Ergebnisse meiner Denkweise auf.
            Das nur zur Richtigstellung . Liebe Grüße

            Gefällt 1 Person

  3. Etwas auf die Schnelle gelesen, wie soll es auch anders sein um 21:45.

    An einen großen Plan glaube ich nicht, bloß weil unsere Intelligenz bei weitem nicht hinreicht, das ganze verstehen zu können. Es wird auch sowieso nie verstanden werden, denn wenn das so wäre, wäre jede Forschung obsolet ab diesem Zeitpunkt.

    Noch etwas: Alles, was bisher in den Naturwissenschaften gefunden wurde, lies sich auch irgendwann nachweisen, das ist ja das Kriterium.

    Gefällt 3 Personen

    1. Ja, um Forschung und auch um Wissenschaft geht es in diesem steinerschen Gedankengebäude nicht. Er hat zwar behauptet, dass seine Theorien naturwissenschaftlich untermauert wären, was aber laut Meinung der wissenschaftlichen community nicht stimmt. Genau, die Wiederholbarkeit unter gleichen Bedingungen ist ein Kriterium der Wissenschaft. Wie aber willst du die Existenz von sogenannten „Geistwesen“ beweisen oder auch nur wahrnehmen
      Und vor allem: wer hätte diesen großen Plan gemacht?

      Gefällt 2 Personen

      1. Das ist eine zutiefst menschliche Vorstellung: Da muß es einen „Urheber“ geben!
        Wir können da nicht hinschauen, in dieses Gemenge, insofern sind unsere Begriffe Schall und Rauch.

        Ich finde bei allem: Was Wissenschaft alleine schon an einzelnen Antworten liefert, das ist allemal beeindruckend.
        Aber ein gehöriger Rest bleibt immer – sonst wäre „ein Fehler im System“.
        Wäre die Welt völlig erklärbar, dann würde definitiv etwas nicht stimmen. Denn unser durchdringendes Vermögen ist per se sehr, sehr begrenzt.

        Gefällt 1 Person

        1. lieber Gerhard, ich bin ganz deiner Meinung, dass die Naturwissenschaft Beeindruckendes geleistet hat, und auch, dass ein gewaltiger Rest bleibt. Ich verstehe aber deine Schlussfolgerung nicht, dass die vollkommene Erklärbarkeit einen Fehler im System anzeigen würde. Für Naturwissenschaftler müsste doch die totale Erklärbarkeit das höchste Ziel sein.
          zur Frage des „Weltenplans“: der Mensch kann planen, Tiere können es auf andere Weise auch . Wieso eigentlich? An welcher Intelligenz nehmen wir Teil? Warum schließt du aus, dass es dadrüber ebenfalls planende Geister gibt? Nur weil du sie nicht siehst? Deine eigenen Planungen sind ja auch geistiger Natur, die niemand sehen kann. Dein Gegner beim Schachspiel sieht deine Hand, die eine Figur bewegt, aber in deinen Kopf kann er nicht reinschauen. Trotzdem versucht er es, und es ist nicht „Schall und Rauch“.

          Gefällt 1 Person

          1. Totale Erklärbarkeit kann es per se nicht geben, weil wir eine Brille auf haben, sogar eine sehr „verstaubte“.
            Naturwissenschaftler glauben per se nicht an totale Erklärbarkeit. WAS soll das denn sein? Wenn alles erklärbar wäre bis zum letzten Quant, dann könnten wir doch alle ins Grab wandern, es gäbe nichts mehr zu sagen.
            Cmon: Auch Goethe – und Kafkaanalyse kann per se nicht zum allerletzten Grund kommen!

            Ich glaube jedenfalls nicht an eine überspannende Intelligenz, einen Masterplan. Das wäre doch wieder eine menschl. Vorstellung!
            Für mich wäre vollkommen befriedigend, wenn ein „Wabern“ zu dieser jetzigen Situation geführt hätte.
            Einen KOPF setzt voraus, woher dieser denn entstanden sein sollte?!

            Für mich wäre es ok, wenn alles einfach so passiert wäre.

            Like

      2. ich finde, Myriade, es entspricht dir nicht nachzuplappern, was die „wissenschaftliche Community“ (Wikipedia?) befindet. Wenn du dir eine Meinung über Steiner durch Lektüre gebildet hast, dann ist es okay für mich. Sonst aber ist es besser, bei deinem „ich weiß es nicht“ zu bleiben.

        Gefällt 2 Personen

  4. Das hast du ganz wunderbar geschrieben!

    Die Magie der realen Welt. Die glücklich machende Schönheit, die in den kleinsten Dingen gefunden werden kann

    Das ist die perfekte Antwort auf diverse Schwurbeleien zur Beförderung geistiger oder sonstiger Erhöhungsphantasien.

    You made my day!

    Liebe Grüße, Andrea

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Andrea, du sprichst von Magie … ts ts ts. Das klingt mir doch sehr nach Schwurbelei. Wenn die Magie der realen Welt dich aber beglückt, so freue ich mich mit dir. Guten Abend dir!

      Like

  5. Ich bin vielleicht zu sprachkritisch, um überhaupt die Sprache als eine Wesentlichkeit in Bezug zur Realität zu empfinden, und ich denke, was viele miteinander diskutieren lässt, bezieht sich auf den alten und immer noch andauernden Nominalismus-Streit, oder Universalien, etc … die Tatsache, dass etwas benannt, beschrieben werden kann, deutet nicht auf seine Existenz hin (wie auch); und die Tatsache, dass etwas nicht benannt, beschrieben werden kann, ohne Bedeutungs- und Sinn- und Komplexitätsverlust, deutet aber auch nicht auf die Inexistenz hin. Mit anderen Worten, die Welt dichterisch zu durchpflügen, zu ordnen, zu dynamisieren basiert auf denselben Mechanismen, wie sie zu ordnen und zu systematisieren. Beides stellt eine Seite der Medaille dar, und bekanntlicherweise gibt es auch die Dritte, die der Münze die Tiefe verleiht, nämlich die dritte, vermittelnde Position 🙂 Ich mag deine Ausführungen über das Blatt sehr! Und ich habe mit gespürt und finde es auch schön, Teil der Welt zu sein. Viele Grüße!!

    Gefällt dir und 2 andere Personen

    1. „die Tatsache, dass etwas benannt, beschrieben werden kann, deutet nicht auf seine Existenz hin (wie auch); und die Tatsache, dass etwas nicht benannt, beschrieben werden kann, ohne Bedeutungs- und Sinn- und Komplexitätsverlust, deutet aber auch nicht auf die Inexistenz hin“
      Daran kaue ich schon den ganzen Tag herum und finde es immer interessanter. Von der Universalienfrage habe ich aber leider nur eine vage Ahnung. Mir kommt vor, dass unsere Diskussion sich auch nicht auf solch philosophischen Höhen bewegt. Freut mich, das du „mein“ Blatt magst und auch gerne lebst mit oder ohne höhere Welten. Herzliche Grüße

      Like

    2. lieben Dank für deinen Hinweis auf den Nominalismusstreit, lieber Alexander. Der kam mir auch in den Sinn.
      Deinem Lob der Blatt-Metapher schließe ich mich an und frage mich: was ist es, was uns angesichts von banalen Wassertropfen auf einem Blütenblatt in Entzücken versetzt? Hier in den Kommentaren scheint mir das Vorurteil zu grassieren, dass jemand, der nach einem Verständnis der geistigen Welt strebt, die Schönheit der „realen“ Welt nicht wahrnimmt. Das Gegenteil ist der Fall. Denn er sieht ja diese reale Welt von Geist durchwirkt, und das führt eben zu seinem Entzücken. Sonst wäre es eben nur ein störendes Blatt – weg damit. Wer die Schönheit auch im Allerkleinsten und Unscheinbaren sieht, sieht ja hinein in die geistige Welt, auch wenn er es nicht so nennt und es ihm nicht bewusst ist.

      Gefällt 1 Person

    1. Wunderschöne Fotos des scheinbar schwerelosen Blatts, gefällt mir sehr ! Und dann muss man auch noch bedenken, wie fantastisch stark die Fäden der Spinne sind.
      Abendgrüße 😉

       

 
 
 
Avatar von Unbekannt

About gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

1 Response to Myriade zu meinem Beitrag (Impulswerkstatt)

  1. Wo soll hier der Unterschied liegen? Wer zeichnet und malt und fotografiert die Schönheit der Natur denn liebevoller als Gerda? Wer fühlt sich mit der Natur denn einiger als sie? Seien es Steine, Blumen, Tiere, Bäume, Wolken, Flüsse, Berge, das Meer mit seinen Wellen, …..ach, das ist doch gar nicht aufzuzählen. Und die Menschen, Kinder, junge und alte malt und liebt sie auch. Und Rudolf Steiner und „höhere Welten“, darf man an sie nicht glauben, danach suchen und fragen? Und darf nicht jeder sein eigenes Weltbild formen, in Respekt vor anderen?
    Wichtig ist natürlich, sich selbst zu befreien von Weltbildern, die uns gefangen halten wollen. Das liegt aber dann nicht an anderen, sondern nur an uns selbst.

    Gefällt 2 Personen

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..