Montag ist Fototermin – ein Nachtrag: Helen Escobedo

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4 Responses to OLYMPUS DIGITAL CAMERA

  1. Avatar von waehlefreude waehlefreude sagt:

    Die meisten hier gezeigten Bilder befremden mich.

    Dieses hier wirkt anders auf mich.

    Ich denke dabei an die einfachen „Gastwirtschaften“ im Rheinland, die heutzutage fast nicht mehr aufzufinden sind. Orte, wo man „einkehren“ konnte, entweder, um vor der Sommehitze zu fliehen, oder um sich von Nässe und Kälte zu erholen. Es waren schlichte Lokale mit „Hausmannskost“ und ohne „Schnickschnack“; Orte um wieder „zu sich zu kommen“, auf eine Art, die irgendwie still, beschaulich und herzlich war. Man spürte dort, daß schon Generationen vorher sich hier einfach nur gestärkt und erholt hatten. – La Muerte gibt es in Deutschland nicht; hier kommt der „ewige Gärtner“…Ein gänzlich anderes Temperament ist es; die Natur lebte es vor und die Menschen lebten es nach… Dieses „feurige“ ist ein anderes Temperament…ein anderes Verstehen…

    Wiedergefunden habe ich mich dann bei der Beschreibung dieser Flüchtlingsskulpturen in Hamburg. Die Kränze und das Tanzen dort hätte mir auch gefallen…

    Die leuchtenden Augen sind das, was uns verbindet, überall auf der Welt, über alle Generationen und Kulturen hinweg…

    Liebe Grüße,
    Frank

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    • Avatar von gkazakou gkazakou sagt:

      Danke, Frank. Ja, sicher, das Mexikanische und das Deutsche (in deinem Fall wohl Rheinländische) haben verschiedene Ausdrucksformen. Wenn du bedenkst, wie hoch Mexico-City über dem Meeresspiegel liegt, dazu auch die Prägung durch Vulkantätigkeit (aktive Vulkane) – dann bekommst du schon ein Verständnis dafür, wie verschiedene Kinder Mutter Erde hervorbringt.

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      • Avatar von waehlefreude waehlefreude sagt:

        Guten Morgen, liebe Gerda.

        Die Unterschiedlichkeit der Temperamente kann ich schon bei Deutschen in verschiedenen Regionen feststellen. Und wenn ich dann weiter schaue, wird es buchstäblich noch sehr viel farbenfroher. Ich begrüße das sehr. Doch wirklich miterleben, ganz ähnlich mitschwingen? – Umgekehrt ist es ja ebenso; ein echter Südländer schüttelt bei unserem „Wohltemperierten“ den Kopf und begreift es nicht; es ist so ganz und gar nicht seine Welt. Beides ist gut und wichtig. Wie langweilig wäre doch die Welt, ohne diese Vielfalt. Und „fremd“ ist auch gut; richtig betrachtet, zeigt es uns, wie riesengroß die Welt ist, so viel größer, als wir denken und fühlen können.

        Liebe Grüße,
        Frank

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  2. Avatar von gkazakou gkazakou sagt:

    ja, so verstehe ich es auch. Eine Fremdheit, die neugierig macht und wohltut. Das Fremde suchen.

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