Griechisches Alphabet des freien Denkens: Y wie ΥΛΗ, Materie

150px-greek_letter_upsilon_serifsans-svg Y ist ein ganz besonderer Buchstabe, denn der Weise Pythagoras hat ihn ins griechische Alphabet eingefügt. In seinem Namen findest du ihn, und du findest ihn in sehr vielen deutschen  Wörtern, die dir aus dem Griechischen gekommen sind. Anlautend wird er im Deutschen als Hy wiedergegeben, wie in hyper- und hypo-, aber auch in Hysterie und Hype, Hybris und Hymne, Hypnose und Hypokrisie. Und alles, was mit Wasser zu tun hat – siehe Hydraulik – wird von ύδορ = Flüssigkeit, abgeleitet. Gesprochen wurde es als angehauchtes ü – damals. Heute ist es einer der fünf i-Laute des griechischen Alphabets, aber auch, in Verbindung mit e, ein v-Laut: ευτυχία, das Glück, spricht man als eftichia.

Und warum ist Y so ein besonderer, so durch und durch griechischer Buchstabe, dass der bayrische König Ludwig das Wagnerische Bayreuth damit schmückte? Da ist zuerst die Legende, derzufolge Pythagoras damit ein Symbol für die Willensfreiheit schaffen wollte. Du kannst, habe er sagen wollen, ab einem bestimmten Punkt im Leben zwischen dem breiten bequemen Weg linker Hand  zur Sünde und dem schmalen mühsamem Weg rechter Hand zur reinen Vernunft wählen.

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Ich habe da allerdings so meine Bedenken, ob das nicht eine christliche Erfindung ist – und das nicht nur, weil ich Linkshänderin bin. Allzu sehr passte es ihnen ins Konzept. Wie man hier leicht erkennt, ist es das Weib, das den wackeren Mann vom wahren Seelenheil entfernen und auf den Weg der Sünde verführen will.

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Wie so ziemlich alles, wurde auch das Y christlich umgedeutet, bis hin zum Y als Gabelkreuz, wie dieses aus Puente de la Reina e Eunate auf dem Weg nach Santiago:

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Bivios nannte man im Mittelalter die Wahl zwischen dem Weg der frommen Lebensart und der Sünde. Zweiweg – oder genauer Zwie-Leben. Du erinnerst dich vielleicht an den Buchstaben B wie bios. Mir allerdings erscheint das Y in seiner geschwungenen Form als Baum – der Erkentnis? – und in seiner  reinen, unverfälschten Form als Trivios, Dreiweg. Und wer war die Herrscherin über den Dreiweg? Das war Hekate. hecate_-_mallarmeDiese Urgöttin, dreifaltig wie die Gottheiten immer schon waren, wurde in der Christenheit zur Höllenmutter erklärt, und wo sie auftaucht, herrschen Tod und Verderben. Das war natürlich nicht immer ihre Funktion. Vielmehr war sie die große Wandlerin. Und da bin ich also bei meinem heutigen Wort: ΥΛΗ – hyle – Materie.

In der neueren Geistesgeschichte wird stets ein DUALISMUS angenommen zwischen Geist und Materie. Und natürlich wird der Geist von denen, die seine Existenz  anerkennen, höher geschätzt. Die Materie gilt als träge oder als böse. Und woher kommt das Wort? von lateinisch mater=Mutter. Materie ist weiblich, ist Mutterstoff.  Spiritus =Geist ist männlich. Merkt euch das endlich, ihr Weiber! Ihr seid Stoff, der zum Leben erst kommt durch das männliche Prinzip des Geistes!

Das Y, so behaupte ich, sagt etwas anderes. Es ist kein Buchstabe des Dualismus, sondern überwindet ihn. Darum ist er mir so lieb, darum ist er mir heilig.

Hier möchte ich einen Abschnitt aus meinem Romanfragment Schwanenwege einfügen, denn besser als ich es darin sagte, kann ich es auch heute nicht sagen. Swantje, die jüngere Schwester von Ludwig, den ihr ein wenig kennenlerntet, befindet sich in der Nähe von Alexandria in Ägypten. Sie ist allein und erinnert sich an eine „Lektion“ ihres Liebhabers Epaphos, Sohn der Io – zu Io habe ich mehrere Legearbeiten hier im Blog, du kannst sie leicht finden, indem du den Namen eingibst.

Wenn du magst, liest du nun im Roman weiter.

Swantje versuchte, sich den Fortgang seiner Lektion in Erinnerung zu rufen und meinte ihn jetzt zu hören, wie er mit seiner schönen Stimme erklärte: „In zwei Formen existiert das Y: nach unten geöffnet empfängt es die Kraft der Erde in sich und führt sie hinauf; nach oben geöffnet sammelt es Himmelskräfte wie in einem Trichter und führt sie hinab. Wurzeln, Stamm, Krone. Zusammen bilden sie den Lebensbaum. Die christlichen Moraltheologen fassten Y als Weggabelung und Dilemma auf. Dabei beriefen sie sich auf Pythagoras: ‘Willst du den schweren Weg der Askese gehen, der zu Gott führt, oder den leichten Weg der Wollust, der dich dem Teufel in die Arme treibt?’ Diese simplen Geister! Sie haben den Axt an den Baum des Lebens gelegt, ohne es selbst zu bemerken! Nie kann es darum gehen, das eine zu tun und das andere zu lassen! Die Gegensätze gehören zusammen, nichts ist ohne sein Gegenteil, zusammen bilden sie das Ganze, die Eins. Wie der Tag aus der Nacht, und die Nacht aus dem Tag sich entbindet“, sagte er, „wie der Keim des Winters im Schoß des Sommers wächst, und der Sommer seine Wiedergeburt in der dunkelsten Winternacht feiert, so liegt der Same des Paradieses im Zentrum der Hölle, und die Hölle wurzelt im Herzen des Paradieses.“

Er sagte diese schweren Dinge mit einer solchen Leichtigkeit, dass sie lächelnd fragte: „Pythagoras lehrt also, dass die Wollust der sicherste Weg ins Paradies ist?“ In gespielter Verzweiflung hob er seine Arme und rief lachend: „Ihr Westler seid eben eine Kultur der Logik, bei euch gilt das Entweder-Oder, wie konnte ich das vergessen! Die alte östliche Weisheit mit ihrem Sowohl-Als-auch könnt ihr kaum begreifen. Wie kann, fragt ihr, etwas Gutes schlecht und etwas Schlechtes gut sein? Und ist doch alle Tage so! Gäbe es sonst Leben? Du tötest und verdaust, um zu leben, und du stirbst, um Leben zu geben. Leben und Tod gehören zusammen, verwandeln sich ineinander, bilden zusammen Eins.

Nichts Wirkliches kannst du ausschließen und verdammen, das ist es, was ich sage, Swantje. Das heißt nun nicht, dass du sterben sollst, um Leben zu geben, und dass du Tiere töten sollst, um dich zu ernähren. Du strebe nur danach, dich des Ganzen bewusster zu werden. Das verstehst du sicher, Swantje! Nimm das weiße Licht: Es bricht sich in die Farben des Regenbogens. Nimmst du eine Farbe weg, weil sie dir nicht gefällt, was wird aus dem Weiß? Es kann sich nicht mehr zeigen.“

Wie Epaphos sprach! Nie hatte sie einen Mann so sprechen hören. Geist und Sinnlichkeit waren in ihm nicht getrennt, sondern steigerten sich gegenseitig. Das war es auch, was er lehrte. Das war es, was sie durch ihn zu verstehen begann: „Das Y des Pythagoras steht für die Integration der Gegensätze, ihre Verschmelzung und  Höherentwicklung. Es steht für das Weltall, das, aus dem Nichts entstanden, sich ausdehnt und, sich zusammenziehend, zum Nichts zurückstrebt. Nach dem Durchgang durch den Nullpunkt wird es auf einer höheren Stufe erneut entstehen und sich ausdehnen und wieder, sich zusammenziehend, zurück durch den Nullpunkt gehen und so immer fort, und die Töne jeder Stufe klingen in immer mächtigeren Oktaven zusammen, ein großer tönender Kanon.“

Sie hatte eine Bemerkung machen wollen, doch er hatte ihr den Finger an die Lippen gelegt. „Sprich jetzt nicht, Swantje. Versuch zu verstehen, du Schöne. Schau. Schau auf die Form des Y: nach außen streben die drei Achsen als Leben, nach Innen als Tod und im Zentrum ist der Ort der Verwandlung. Die drei Achsen bilden zueinander gleich große Winkel, jeweils 90 Grad, nicht wahr? Sie sind also völlig gleichberechtigt? Gleich stark? Gut, das hast du verstanden. Das Zentrum nennen wir den Dreiweg, den Hekate, die mit den hundert Namen, bewacht. Sie ist die Herrin der Nacht und des Feuers, das die Seelen reinigt.

Hekate führt die Seelen durch das Zentrum des Todes hin zur Verwandlung und Wiedergeburt. Euch Christen ist sie die Oberhexe, und das Feuer der Seelenreinigung nennt ihr Hölle und Fegefeuer. Uns ist Hekate heilig. Deshalb hat Pythagoras das Y – die Forke der Hekate – persönlich dem griechischen Alphabet eingefügt.“

Ja, sie lernte und lernte von Epaphos – die Lust des Leibes lehrte er sie und zugleich tiefe Weisheit, nicht getrennt voneinander, sondern als ein und dasselbe. Vieles verstand sie nicht, und er seufzte und wusste nicht, wo er mit seinen Erklärungen beginnen sollte. Aber er verweigerte sich nie, wenn sie fragte, und sagte Sätze wie die:

„Das Y spricht zu dir: Sei Mittelpunkt und Peripherie zugleich. Verströme dich in die Welt und sammle dich in dir selbst.“

Und er legte seine Hand auf ihr Sonnegeflecht und sagte: „Atme aus und atme ein. In dir wandeln und steigern sich die Elemente zur Einheit von Körper, Seele und Geist.“ 

Und er legte sich zu ihr und sagte: „Du kannst dich weiter wandeln und steigern zur Neun, das ist die dreifältige Gottheit selbst, die auch heißt: Mutter, Vater und Kind.“

Und als er das gesagt hatte, berührte er sie wieder, diesmal tief innen, im Zentrum ihres Wesens, so dass sie außer sich geriet und mit einem lauten Schrei bis an den Rand des Universums floh. Als er dann eindrang in ihren verlassenen Leib, fühlte sie, wie sie von den Grenzen der Welt zurückraste, sie rauschte durch alle Sphären heran und verschmolz und wurde eins mit ihm im Zentrum ihres Seins. „Jetzt“, flüsterte er ihr zu, „bist du eingestimmt, du Liebliche“.

Am nächsten Tag reiste er ab. Und sie blieb allein in Alexandria zurück.

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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20 Antworten zu Griechisches Alphabet des freien Denkens: Y wie ΥΛΗ, Materie

  1. Graugans schreibt:

    Grandioser, blitzgescheiter Herzenstext!

    Ach, und Hekate (kannst Du mir sagen, ob die Betonung vorne oder hinten liegt?)

    Hekate, die Große Wandlerin sei mit uns!
    Viele liebe Grüße aus dem oberbayrischen Voralpenland!

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    • gerda kazakou schreibt:

      danke von Herzen, liebe Graugans.
      Heute wird der Name Εκάτη als „Ekati“ ausgesprochen, mit dem Ton auf dem a.
      εκατό „ekato“ mit Ton auf o bedeutet hundert. Man kennt es u.a. von den Hekatomben, die geopfert wurden.
      Ekati bedeutet ungefähr „die mit den hundert Namen“.

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  2. Myriade schreibt:

    Spannend, dass Sünde und Vernunft als Gegensätze gesehen werden

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    • gerda kazakou schreibt:

      na ja, das ist wohl eher meine Interpretation, denn eigentlich ist der im Mittelalter betonte Gegensatz sündig vs gottgefällig. Mir gefiel die reine Vernunft als Gegensatz zum Triebleben besser.

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      • Myriade schreibt:

        Eben, eben, das hat mich gewundert, nachdem ich aber nicht sooo gut in griechischen Philosophen bin …. 🙂
        Ich weiß nicht so recht, ob ich die reine Vernunft so verlockend finde. Diverse Dinge, die von den Christen als sündig empfunden werden, schätze ich durchaus. Und das bezieht sich nicht nur auf den außerehelichen Sex sondern ganz im Allgemeinen auf die Körperlichkeit, auf den Genuss, auf die ekstatische Freude, auf die Naturverbundenheit ohne die Zwischenstufe einer göttlichen Existenz ….

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    • gerda kazakou schreibt:

      Wer liebte nicht die Sünde!
      In diesem Fall gestattete ich mir, meine eigene Interpretation des von Pythagoras woöglich Gemeinten zu formulieren, denn tatsächlich weiß man nichts Genaues. Was das Mittelalter ihm zugeschrieben hat, ist ja nicht unbedingt richtiger als was ich mir zusammenreime….

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      • Myriade schreibt:

        Aber ich liebe Dinge, die nur von den Kirchen als Sünde bezeichnet werden. Meiner Ansicht nach sind das Motoren der Vitalität.

        Da gebe ich dir recht, dass deine Interpretation wohl genauso richtig oder falsch sein kann wie jene des Mittelalters. Und ich finde es korrekt gesichertes Wissen und eigene Theorien auseinander zu halten bzw zu kennzeichnen.

        Mit herzlichen Grüßen zu Beginn der Woche

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  3. finbarsgift schreibt:

    …und wieder einmal Pythagoras…

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  4. teggytiggs schreibt:

    …ich mag das Y, es kommt in vielen interessanten Begriffen vor wie Ägypten, Pyrenäen, naklar Pythagoras…und dann gibt es dieses schöne Musikinstrument Xylophon…das Y zeigt, wie aus dem ursprünglich Einen die Zweiheit wächst und damit der Weg zur Vielheit eröffnet ist…und DOCH, es wurzelt alles im Einen, dieses ist immer gegenwärtig…

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    • gerda kazakou schreibt:

      …und in teggytiggs ist es auch.
      Xylos, das Holz. Ursprünglich bedeutete Υλη – hüle -, das Wort für Materie, ebenfalls Holz, mit Assoziation zu Baum.
      Mir ist hier der Begriff des Wurzelns dennoch nicht so einleuchtend. Die Spaltung – Dualität – ist nur scheinbar, wenn man einen Moment einer ständig sich entfaltenden und zusammenziehenden Bewegung einfriert. Ich mag lieber die Vorstellung von Mittelpunkt und Kreis, und das Y als drei Richtungen angebend, ähnlich wie im Friedenszeichen, nur dass es da auf dem Kopf steht und eine Länge zu sehr dominiert.
      Die Figur des Y findet sich übrigens auch in dem berühmten homo vitruvianus von Leonardo, und zwar in beiden Richtungen. Das Zentrum liegt in im Nabel, bzw beim Quadrat in den Zeugungsorganen. Genauso ist der Baum Yggdrasil in beide Richtungen verzweigt, und die Form vom Kreis eingeschlossen wird. LG Gerda

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  5. gerda kazakou schreibt:

    glücklich wer Sonne hat!

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  6. Ulli schreibt:

    Bei den amerikanischen Ureinwohner ist das Y = Baumgabel = von der Zweiheit in die Einheit und umgekehrt- bei jedem Sonnentanz wird der Tanzplatz von diesen Symbolen begrenzt-
    liebe Gerda, das ist ein sehr feiner und dichter Artikel zum Y, den ich nachher noch einmal lesen werde, vielleicht fällt mir dann auch noch mehr zu schreiben ein.
    Nur eins noch, was ist aus U,V,W geworden? War nicht dein letzter Artikel zu T? Oder habe ich etwas verpasst?
    herzliche Grüße aus dem Tal
    Ulli

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  7. gerda kazakou schreibt:

    das griechische Alphabet, liebe Ulli, entspricht nur teilweise dem deutschen. z war schon dran – in ζωή – Leben, gesprochen als weiches s.
    V,w wird als β geschrieben, zB bios/βίος, hatten wir also auch schon. Der Laut v steckt auch im y , das nach e als v,f ausgesprochen wird, wie in ελευθερία – eleftheria oder Elevsis ausgesprochen wird – hatten wir auch schon. /ου/ also o und y zusammen, werden als u ausgesprochen. Ein anderes U gibt es nicht.
    Also erwarte bitte kein U V W mehr.
    Es kommen aber noch vier Buchstaben, nämlich Χ, Φ , Ψ, Ω.
    Χ ist das Chi, also nicht das deutsche x, das im Griechischen Ξ, ξ wie ξένος, der Fremde heißt – das hatten wir schon.
    Φ ist das F, in griechisch-stämmigen Wörtern als Ph geschrieben, zB Philosophie.
    Ψ heißt Ps, zB in Psyche, Psychologie.
    Ω ist das Omega; das „große O“ – das kleine omikron o hatten wir ja schon.
    Omega ist dann der letzte Buchstabe, wesalb man im Deutschen auch sagt: das A und O, Anfang und Ende.
    Ich gebe in den nächsten Beitrag eine Übersicht über das griechische Alphabet mit rein, damit ihr euch besser orientieren könnt.

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    • Ulli schreibt:

      Ich habe schon überlegt wie sich das griechische Alphabet unterscheidet, vielen Dank für die Aufklärung, liebe Gerda.
      Gerade habe ich auch noch einmal so ganz in Ruhe (ohne Enkel auf dem Schoss) deinen Artikel gelesen, ich bin sehr angetan, besonders auch von dem Auszug aus deinem Roman- dann dachte ich, dass sich dein Y nicht von meinem unterscheidet, wenn es auch vom Ansatz vollkommen anders ist- bei mir geht es um Ausgleich, auch hier ist es die Dualität, die nach Einheit strebt und gleichzeitig ist es die Einheit aus der wir bei der Geburt in die Zweiheit fallen, um dann wieder die Einheit zu ersehnen und anzustreben.
      Na, du wirst es ja noch lesen, dort gibt es oder gab es einen sehr intensiven Diskussionsstrang, das hat mir gefallen!
      Herzlichste Grüsse
      Ulli

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  8. bruni8wortbehagen schreibt:

    Y wie in Pythagoras und mir fällt sofort, sehe es mir bitte nach, auch noch die Hyäne ein und ich überlege, wo der Urprung der Hyäne liegt. Im Moment möchte ich aber nicht googeln, sonst beginnt die Zeit wieder zu rasen, sie scheint mir dann halt so, und ich schlafe in meinem Bett…
    Wie wundervoll Deine Erklärung in Deinen Schwanenwegen, liebe Gerda.
    Ich picke mir Deine Worte heraus
    *Diese simplen Geister! Sie haben den Axt an den Baum des Lebens gelegt, ohne es selbst zu bemerken! *

    Jede Zeile Deines unfassbar guten Textes zum Y ist gespickt mit hochinteressanten Infos, die meinem Kopf so viel Futter geben, daß er heute nacht über das Y nachdenken wird, z.B. wie aus Hekate die Höllenmutter werden könnte, obwohl sie die Wandlerin war und wandeln bedeutet Bewegung und Bewegung bedeutet Leben und schon sind wir beim Menschen, der leben möchte und sich doch in den Fallsticken der Religion verfängt, die doch klar und aufbauend sein sollte und nichts anderes.

    Liebe Grüße an Dich, liebe Gerda
    und eine gute Zeit Dir und allen, die um Dich sein werden.

    Bruni

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    • gkazakou schreibt:

      Ganz herzlichen Dank für deine Rückmeldung, Bruni, dieso viel tiefes Verständnis zeigt. Ich muss jetzt auch schlafen, denn hier ist es schon eine Stunde später, also gleich ein Uhr. Aber soviel weiß ich ohne zu googeln: Hyäne ist griechisch; ύαινα, und heißt schon so seit dem Altertum. Warum? Das überlasse ich deiner Fantasie, über die ich grad einen Beitrag verfasst habe.
      GUTE NACHT FÜR HEUTE!

      Gefällt 1 Person

  9. Pingback: Heilgott Apoll und der Dreifuß | GERDA KAZAKOU

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