Griechisches Alphabet des freien Denkens: Π wie παιδί, παίζω, παιδεία (Kind, spielen, Erziehung)

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Παις (altgr. Kind, neugr. παιδί) ist das Wurzelwort für zwei der wichtigsten Begriffe im Alphabet des freien Denkens: Spielen (παίζω) und Erziehung/Bildung (Παιδεία).

„Hapi-Pi“ nannte Ludwig es, als er beim ägyptischen Mahl mit Johannes in Träume abdriftete (hier). Es gefiel ihm, es klang nach Glück.

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Berlin, Mathematisches Institut (aus dem internet)

Π ist, wie du natürlich weißt, wenn du irgendwann die Schulbank gedrückt hast (wenn du παιδεία genossen hast) und dir nicht alles entfallen ist, der Wert, der das Verhältnis zwischen Kreisumfang und Durchmesser des Kreises bezeichnet. Dieser Wert ist immer gleich, egal wie groß der Kreis ist. Aber wie groß ist dies Π ??? Darüber haben sich die Mathematiker seit uralten Tagen den Kopf zerbrochen, und bis heute weiß es niemand genau. Denn bis zu welcher Stelle hinter dem Komma du den Bruch Radius/Kreisumfang auch berechnest – an ein Ende kommt du nie. Es ist eine irrationale, sogar eine transzendente Zahl, die sich der Darstellung innerhalb unseres rationalen Zahlensystems entzieht. Und so scheint sich mir auch παιδεία zu παιδί, Erziehung zu Kind zu verhalten.  Kind ist eine irrationale, eine transzendente Größe, die durch Erziehung berechenbar gemacht werden soll. Aber das gelingt nie vollständig. Es bleibt immer ein Rest. Und das ist dann der Kern, aus dem sich das Ich nach abgeschlossener Erziehung von neuem aufbauen muss.

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Wien, Opernpassage (Foto aus dem internet)

Dennoch haben die Mathematiker (und die Erzieher) Jahre, Jahrzehnte ihres Lebens dran gesetzt, um diese Größe Π festzunageln. Georges-Louis Leclerc de Buffon probierte 1733 eine Methode aus, die ich dem παίζω (spielen) zuordnen möchte: Er „warf Stöcke über die Schulter auf einen gekachelten Fußboden. Anschließend zählte er, wie oft sie die Fugen trafen“. So kam er auf die Zahl  π = 3,14159 26535 89793 23846 26433 83279 50288 41971 69399 37510 58209 74944 59230 78164 06286 20899 86280 34825 34211 70679 … (Wikipedia)

Nicht schlecht. Inzwischen hat man Computer und ist natürlich viel viel weiter: Den Rekord der Berechnung von π hielt im Jahre 2010 – für ein paar Monate – ein französischer Software-Entwickler mit rund 2,7 Billionen Stellen hinter dem Komma. Wieviele es heute sind, weiß ich nicht. Das Memorieren der Stellen ist zu einem Rekord-Spiel für Guiness geworden: wieviele Stellen kann jemand in welcher Zeit korrekt wiedergeben?

O ihr Kindsköpfe! Auch wenn ihr noch so lange rechnet und Stöcke hinter euch werft: Nie nie werdet ihr den Kreis begreifen!

Παις also: altgriechisch für Kind, neugriechisch παιδί) ist das Wurzelwort für beides: für Spielen (παίζω) und für Erziehung/Bildung (Παιδεία).

Du kennst das Wort von Pädagogik, Pädagoge, Pädiatrie und Päderastie, aber auch von Wikipedia und deren Vorläuferin Enzyklopedia (gr „Kreis der Bildung„)

Ich persönlich, obgleich promovierte Erziehungswissenschaftlerin, habe ein höchst ambivalentes Verhältnis zur Pädagogik. Einerseits, klar, ohne Erziehung, ohne Schule und Ausbildung  geht es nicht. Andererseits, ebenso klar, haben die herkömmlichen Erziehungsmethoden das freie Denken nicht grad gefördert. In den Familien wird mehr verformt als geformt, und in den Schulen, mit ihrem Konkurrenzsystem und Leistungsdruck, ihren formalen Anforderungen und Ptüfungen und einem in Lehrbücher gepressten Wissensstoff können Kinder selten die für sie richtige Geistesnahrung finden. schule2

Ende der 60er Jahre begannen wir, für unsere Kinder anti-autoritäre Kindergärten und Schulen zu erträumen, in denen spielend gelernt wurde. Denn mit παίζω (spielen, zu sprechen päso) hatten wir kein Problem. Spielend sich entwickeln – wunderbar! Aber παιδεύω (erziehen) war uns ungeheuer. Und den Griechen anscheinend auch. Denn παιδεύω bedeutet nicht nur erziehen, sondern auch quälen, foltern.schule-gefesselt

 

 

 

 

 

Quelle

Wegen dieser Verwechslungsgefahr wurde vor das παιδεύω ein εκ- gesetzt. Doch was war gewonnen? Εκπαιδεύω bedeutet zwar eindeutig und nur Ausbilden, Erziehen, aber das ek- kommt von ex = aus, und so ist die eigentliche Bedeutung von Εκπαιδεύω: dem Kind das Spielen, die Kindlichkeit auszutreiben.

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W. Busch, Lehrer Lämpel


Hier kann ich verschnaufen und euch auf einen früheren Beitrag von mir verweisen.

Da du aber wahrscheinlich keine Lust hast nachzublättern, folgen hier auch gleich Bild und Text, die ich im Mai 2015 erstmals zeigte.

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Erziehung

Welch große Hoffnung setzen doch die Philosophen und sonstigen Nachdenklichen in die Erziehung! Aus dem Stande der Natur und der dunklen Instinkte soll sie die Kinder herausführen ins Licht der Vernunft und Tugend. Die Mütter hatten und haben weniger hohe Ziele. Ihnen genügt es meist, wenn die Kinder ihr Essen essen und ihre Hausaufgaben machen. Jedenfalls ist es so in den meisten griechischen Familien, die ich kenne. „Iss!“ sagt die Großmutter (γιαγιά) zum störrischen Kind, das die gesunde Mittelmeerkost, die die Oma so köstlich zu bereiten weiß, ablehnt. Junk food ist doch viel cooler. „Mach deine Hausaufgaben“ sagt die Mama in Lockenwicklern, bemüht, ihren diversen Verpflichtungen nachzukommen, und hält dem widerstrebenden Kind das Buch unter die Nase. Das aber hört den fröhlichen Lärm seiner Kumpane (Freundinnen), die draußen Ball spielen. Es wird sich von den Alten nicht den Spaß verderben lassen. „Lass sie reden, lass sie schreien“, denkt es. „Irgendwann werden sie schon aufhören. Ich tue sowieso, was mir gefällt.“ Hier nun eine Illustration dessen, was ich „griechische Erziehung“ nenne.

Als kleiner aktueller Kommentar dazu: Es dürfte für eine deutsche Kanzlerin nicht leicht sein, die so erzogenen Griechen dazu zu bringen, „ihre Hausaufgaben zu machen“. Und Hand aufs Herz: Wer findet es nicht angenehmer, im Licht der Sonne mit Freunden zu spielen, als im dumpfen Zimmer über Hausaufgaben zu brüten?

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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34 Antworten zu Griechisches Alphabet des freien Denkens: Π wie παιδί, παίζω, παιδεία (Kind, spielen, Erziehung)

  1. Martina Ramsauer schreibt:

    Wunderschön hast du uns hier die zwei Seiten erklärt, liebe Gerda.Meinst du nicht, dass vielleicht ein Kompromiss gefunden werden sollte, d.h. Von den Kindern nicht ein Pauken bis zur psychischen Erschöpfung verlangen und von der anderen Seite auch ein bisschen schulerischen Einsatz zeigen, trotz des schönen Wetters?.☀️

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    • gkazakou schreibt:

      danke dir, Martina. Ich glaube, es reicht nicht, sich in der Mitte zu treffen. Es wird eine ganz andere Erziehung als die übliche nötig sein, um das freie Denken zu entwickeln. Es gibt da bereits ein paar gute Ansätze, sogar in den Staatsschulen.

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      • Martina Ramsauer schreibt:

        Ich werde über diese Frage weiter nachdenken! Zufällig habe ich mich wieder einmal ein bisschen mit Hannah Arendt beschäftigt und sie hat ja gesagt, dass die gefährlichsten Menschen, diejenigen seien, die nicht selbst denken können. Gute Nacht.

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  2. Christiane schreibt:

    Es ist zwar eindeutig off-topic, aber in meinem Altgriechisch-Unterricht (lang, lang ists her) war παιδεύω das erste Verb, das ich konjugieren lernte. Ach jaaaa.
    Liebe Grüße
    Christiane

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  3. kunstschaffende schreibt:

    Ehrlich gesagt halte ich von den sogenannten Erziehungsstilen garnichts, weil es im Grunde eine individuelle Erziehung sein sollte, denn schließlich ist der Mensch ein Individuum, also auch Kinder!
    Während für das eine Kind der antiautoritäre Erziehungsstil gut wäre braucht das andere einen autoritären Umgang um das in der Schule umzusetzen bräuchte es kleine Klassen und erstklassige Pädagogen!
    Zur jetzigen Zeit wohl utopisch! Aber vielleicht eine gute Vision!
    Was hältst Du als Erziehungswissenschaftlerin von meinem Vorschlag? Im Grunde dürfte ich hier gar keinen Kommentar abgeben, denn ich bin kinderlos! Ich darf aber von mir selbst sagen, ich kann gut mit Kindern! Naja, dass macht mich dennoch nicht zur Expertin! In meiner Leichtathletik Zeit habe ich 5-7 jährige trainiert und die Kids haben gerne mit mir trainiert! Ist natürlich kein Maßstab!😊😉

    So, jetzt habe ich doch wieder meinen Senf abgeben!😜 Kann’s einfach nicht lassen!

    ❤ Abendgrüße Babsi

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    • gkazakou schreibt:

      Dass Erziehung soweit wie irgend möglich an jedem Kind und seinen Bedürfnissen,Talenten, Schwächen orientiert sein solltle – ja, dem stimme ich zu. Ich glaube aber nicht, dass autoritäre Erziehung das leisten kann. Wenn du mit Kindern trainiert hast, warst du sicher nicht autoritär, sondern hast die Leistungsmöglichkeit und die Befindlichkeit der Kinder respektiert. Du wirst spielerisch mit ihnen gearbeitet haben, so dass sie Spaß dran hatten.
      Es stimmt, dass ein Kind, das zu Haus autoritär erzogen wird, mit einer modernen selbstbestimmten Pädagogik überfordert ist. Da muss man dann einen Mittelweg finden, zB kann man Regeln mit den Kindern zusammen ausarbeiten, die dann auch eingehalten werden. ZB hatten wir im Kinderladen die Regel, dass, wenn ein Kind seine Puppe von zu Hause mitbrachte, dann alle das Recht hatten, damit zu spielen. Die Kinder waren übrigens sehr findig, Regeln aufzustellen, die sie als gerecht empfanden. Sie waren darin besser als wir Erwachsene. .
      In der Schule hängt viel davon ab, wie die Klassengemeinschaft funktioniert – das ist für das Lernen und die Entwicklung der Kinder mindestens so wichtig wie der Lernstoff. Leider lernen die Lehrer selten, wie sie Klassengemeinschaften führen können, und so wissen sie oft nicht, wie sie mit Phänomenen wie mobbing, Aggressivität, Geschwätzigkeit, Cliquenbildung etc umgehen sollen. Die meisten sind ja nur Fachlehrer, die auf den Umgangston in der Klasse kaum Einfluss nehmen können. Drum meinte ich oben, dass das gesamte Lernsystem umgemodelt werden muss. Beispiele gibt es dafür: Reformschulen, Camphill, Montessori, Waldorf, freie Schulen etc.

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      • Myriade schreibt:

        Liebe Gerda, da unterschätzt du aber moderne Schulen schon sehr ! Beispielsweise die Schule in der ich arbeite und das ist nur eine ganz durchschnittliche staatliche Schule hat ein peer-Mediationsprogramm (eine Gruppe von Schülern und Schülerinnen wird in einem aufwändigen Programm zu Mediatoren ausgebildet und ist innerhalb der Schule sehr aktiv), ein peer- learning und Tutoren Programm (von Schülern organisierte gegenseitige Unterstützung), ein anti-ciber-mobbing Programm, viele Projekttage zu diesem und jenem, ein cultural-tutor Programm ( interkulturelle Verhaltensweisen), einen eigenen Gegenstand, der sich mit den Sozialstrukturen innerhalb der Klasse und den Stärken und Schwächen jedes einzelnen befasst……
        Nur Fachlehrer ? Na, schön wärs, aber das war einmal. Abgesehen von Fachlehrern erledigen wir die Arbeit von Sozialarbeitern, Integrationsspezialisten, die Kontakte zur Polizei und zum Jugendamt und was sonst noch alles anfällt….

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  4. Myriade schreibt:

    Die antiautoritäre Erziehung war insgesamt aber auch kein großer Erfolg. Ich bin der gleichen Meinung wie die Kunstschaffende. Was für ein Kind gut ist,muss es für das andere nicht sein ….
    Und, liebe Gerda, du verzeihst mir, aber deine Beschreibung der typisch griechischen und der typisch deutschen Erziehung finde ich schon etwas klischeehaft

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    • gkazakou schreibt:

      Liebe Myriade, hattest du den Eindruck, ich wollte das „typisch deutsche“ und „typisch griechische“ Erziehungsverhalten darstellen und vergleichen? da hab ich einen falschen Eindruck erweckt. An dem Missverständnis sind wohl die Bilder schuld, die alte Stereotype aufgreifen.
      Zu antiautoritär: Ich habe da eine ziemlich gründliche positive eigene Erfahrung mit Kindern im Vorschulalter und könnte viel drüber erzählen. „Antiautoritär“ ist ja vielleicht nicht das richtige Wort, es geht eigentlich darum, den Kindergruppen möglichst viel Freiraum zur Selbstregulierung zu geben. LG Gerda.

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      • Myriade schreibt:

        Ich dachte, dass du mit anti-autoritär die Bewegung meinst, die davon ausging, dass man Kindern in ihren sozialen Interaktionen keine Grenzen setzen und keine Regeln beibringen soll, weil sie das alles ohnehin von Natur aus könnten. Die Bewegung hat sich aufgelöst. Ob aus der Erkenntnis, dass der Mensch eben leider doch so ziemlich alles erst lernen muss und von Natur aus keine sozialen Regeln beherrscht oder aus anderen Gründen weiß ich nicht.

        Zu den Stereotypen: Einerseits waren es die Bilder, die doch wirklich mit heutigen Situationen kaum mehr etwas gemeinsam haben. Der Lehrer Lämpel !! Und auch der Text
        “ In den Familien wird mehr verformt als geformt, und in den Schulen, mit ihrem Konkurrenzsystem und Leistungsdruck, ihren formalen Anforderungen und Ptüfungen und einem in Lehrbücher gepressten Wissensstoff können Kinder selten die für sie richtige Geistesnahrung finden.“ Das finde ich sowohl den Familien als auch den Schulen gegenüber äußerst ungerecht.

        Diese Stelle ist es, die ich als Griechenland oder allgemein Mittelmeerländer-Klischee empfinde.

        Entschuldige, wenn das alles etwas aggressiv angekommen sein sollte. Ich bin Lehrerin und weiß, was meine Kollegen und ich jeden Tag abgesehen vom Fachunterricht tun und ich habe auch einen sehr guten Einblick in das manchmal ungemein schwierige Leben von Kindern und Jugendlichen und dann ist es etwas ärgerlich zu lesen, was wir angeblich alles nicht können und nicht wissen, wenn es sich dabei genau um die Dinge handelt mit denen wir uns mit ziemlichem Nervenaufwand täglich beschäftigen.

        Dass das gesamte System umgemodelt werden müsste ? Ja, ja, da gäbe es schon viele gute Ideen, aber wo ist der politische Wille jenseits der Jubelmeldungen ? Wo ist das Geld ? Wo sind die Rahmenbedingungen ?

        In den Montessori- Waldorf- und ähnlichen Alternativschulen sitzen die Kinder des Bildungsbürgertums in Kleinstgruppen. Da hat man es leicht als Lehrer …..

        Jetzt höre ich aber schon auf 🙂

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    • gkazakou schreibt:

      Liebe Myriade, ich beziehe mich auf deinen letzten Kommentar, in dem du über peer-Mediationsprogramme etc schreibst. Das klingt in meinen Ohren wie Traummusik aus einer anderen Welt. Danke dir sehr für diese Informationen. ich lebe ja nun schon seit 37 Jahren in Griechenland und habe daher Entwicklungen an deutschen bzw österreichischen Regelschulen nur von sehr weit entfernt verfolgen können. lch habe hier an Privatschulen gearbeitet, und obgleich die besser sind als die Staatsschulen, ist nichts von dem, was du anführst, bis hierher gedrungen. Wahrscheinlich gibt es freilich auch hier Ausnahmeschulen, von denen ich nichts weiß. Viel hängt da vom Engagement des Schulleiters ab.
      Jedenfalls freue ich mich zu hören, dass der „sozialpädagogische“ Teil des Unterrichts mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt ist. Als ich als Assistentin am schulpädagogischen Institut von Frankfurt Studenten in den Praktika begleitete, war es etwas völlig Neues und Ungewöhnliches, die Interaktionen im Klassenraum teilnehmend zu beobachten und zu analysieren. Das war 1975-79. Liebe Grüße! Gerda

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      • Myriade schreibt:

        Vor lauter Schwung habe ich vergessen den Teil einzufügen, den ich als klischeehaft empfunden habe:

        Die Mütter hatten und haben weniger hohe Ziele. Ihnen genügt es meist, wenn die Kinder ihr Essen essen und ihre Hausaufgaben machen. Jedenfalls ist es so in den meisten griechischen Familien, die ich kenne. „Iss!“ sagt die Großmutter (γιαγιά) zum störrischen Kind, das die gesunde Mittelmeerkost, die die Oma so köstlich zu bereiten weiß, ablehnt. Junk food ist doch viel cooler. „Mach deine Hausaufgaben“ sagt die Mama in Lockenwicklern, bemüht, ihren diversen Verpflichtungen nachzukommen, und hält dem widerstrebenden Kind das Buch unter die Nase. Das aber hört den fröhlichen Lärm seiner Kumpane (Freundinnen), die draußen Ball spielen. Es wird sich von den Alten nicht den Spaß verderben lassen. „Lass sie reden, lass sie schreien“, denkt es. „Irgendwann werden sie schon aufhören. Ich tue sowieso, was mir gefällt.“ Hier nun eine Illustration dessen, was ich „griechische Erziehung“ nenne.

        Jetzt höre ich aber wirklich auf ….

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      • Myriade schreibt:

        Doch, doch, da hat sich eine Menge verändert. Irgendwo gibt es ja sogar schon das Fach „Glück“. Da streiten bei uns noch die Bürokraten darüber , wer das unterrichten sollte/könnte 🙂

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    • gkazakou schreibt:

      Liebe Myriade, ich beziehe mich jetzt auf den letzten Kommentar (antiautoritär, Klischees, Regelschulen etc), und möchte dir erst mal sagen, dass ich mich überhaupt nicht angegriffen fühle. Ich verstehe ganz gut den Frust, wenn da eine herkommt, die nicht den täglichen Kampf, das tägliche Bemühen als Lehrer mitmacht und klug daherschwätzt. Nun konnte ich im Alphabet des freien Denkens den Buchstabe Π = Παιδεία, schlecht auslassen, denn von der Erziehung hängt so unendlich viel ab. Aber das Thema ist eben sehr komplex. Die Schule ist nur ein Teil davon, und was ich in zwei Sätzen sagen konnte, das sagte ich eben, so gut ich konnte. ich finde es sehr gut, dass deine Ansichten (und die anderer Kommentatoren) nun dazu gekommen sind, so dass das Thema jedenfalls ein bisschen deutlicher wurde.
      Inhaltlich: Das, was ich über Schulen schreibe, ist nicht die griechische Sicht auf Deutschland, ganz im Gegenteil. Ich habe vor allem an griechische Schulen gedacht, wo es eben so ist: „in den Schulen, mit ihrem Konkurrenzsystem und Leistungsdruck, ihren formalen Anforderungen und Prüfungen und einem in Lehrbücher gepressten Wissensstoff können Kinder selten die für sie richtige Geistesnahrung finden“. In Griechenland wird unendlich viel auswendig gelernt, geprüft etc, hier gehen die Kinder nachmittags in „Frontistirien“, um noch mal zu pauken, um eine Hoffnung zu haben, die allgemeinen Uni-Aufnahmeprüfung mit guten Noten zu bestehen, damit sie studieren können, wo und was sie möchten.
      Ich selbst habe viele Jahre Deutsch als Fremdsprache unterrichtet und kenne den Stress, dem die Kinder und Jugendlichen hier ausgesetzt sind, um gute Noten und Diplome zu sammeln, wirklich sehr gut.
      Unser Kinderladen in Frankfurt war einer der allerersten der „antiautoritären Bewegung“. Wir haben keine besondere Ideologie gehabt, sondern haben einfach als Erwachsene möglichst wenige Regeln aufgestellt und nur den Rahmen zur Verfügung gestellt und gekocht. Unsere Gruppe – 12-15 Kinder, 1.5 – 7 Jahre alt – bestand über sehr viele Jahre, da sie immer wieder von unten nachwuchs. Die Kinder benutzten alle möglichen Werkzeuge, aber Verletzungen gab es nie. Wir hatten in den hohen Sälen Netze aufgehängt, von denen sie sich fallen lassen konnten, und nie verletzten sie sich. Wir hatten zB einen leicht autistischen Jungen, der nur stumm und verschlossen in einem Winkel saß. Manchmal kam ein Kind vorbei und fragte, ob er mitmachen wolle. Nein. Auch als er nach 3 Monaten anfing, mit Sachen zu schmeißen, hatten die Kinder kein Problem damit. Bald war auch diese Phase vorbei, und er fing an, sich zu beteiligen, wurde ein weitgehend normales Mitglied der Gruppe. Das alles machten die Kinder unter sich aus. Kinder sind ziemlich genial, wenn man sie lässt und keine Erwachsenen da sind, um ihre Konflikte zu lösen..
      Ich werde das Thema Erziehung in einem weiteren Beitrag aufgreifen, denn ich verstehe, dass es mit ein paar Sätzen nicht abgetan ist.
      Liebe Grüße dir! Gerda

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      • Myriade schreibt:

        Der Kinderladen muss ja wirklich sehr interessant gewesen sein. Danke für den Bericht. Dort wo man nicht nach beinhart einzuhaltenden ideologischen Kriterien vorgeht, kann sicher sehr vieles entstehen.

        Das Thema Erziehung ist natürlich hochinteressant, bin schon gespannt von welchen Seiten du es angehen wirst. Einen schönen Abend noch

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  5. Meermond schreibt:

    Danke. Tausend Dank.
    Ich entscheide mich also morgen bewusst gegen den pädagogisch wertvollen Rat der Erzieherinnen. Ich höre auf mein Herz und meinen Bauch.
    Für Pädagoginnen vermutlich genauso unerfassbar wie der Kreis: eben weil es (m)eine Wahrheit ist.

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  6. Ulli schreibt:

    Guten Morgen, liebe Gerda, in den ersten Jahren lernt das Kind, so es Zuhause sein darf, spielerisch und es will lernen, es lernt manches, wovon dann StatistikerInnen meinen, das darf das Kind jetzt noch gar nicht können, anderes lernt es nicht, obwohl es das hätte tun sollen, lernt es später, weil es besser in sein System passt. Genau, und da wären wir bei den freien Schulen angekommen, die spielerisches Lernen und Lernen nac Veranlagungen prooagiert, wie erfolgreich sie in der Vermittlung von Wissen sind, kann ich nicht beurteilen. Freie Schulen, so, wie ich sie kenne sind nicht ausschliesslich frei, auch hier gibt es ein „Muss“, es wird aber klein gehalten. Ebenfalls wird in Montessourischulen spielerisch gelernt und in Waldorfschulen, alle haben ihre eigenen Konzepte, wieviel Spiel, wieviel Muss…
    Es war ein griechischer Homöopath (Vithoulkas hiess oder heisst er), eine Koryphäe auf seinem Gebiet, der eine Schrift zum Lernen verfasste und dabei von dem ausging, was er beobachtet hatte, wann sich was im kindlichen Gehirn entwickelt, der Logos zum Beispiel braucht seine Zeit bis er reift, darum hat er die rein naturwissenschaftlichen Fächer erst ab dem 14./15. Lebensjahr auf den Plan gerufen, vorher ging es um Sprachen, viel Bewegung, musische Erziehung…. es war das System, das mich bisher am meisten überzeugt hat, leider habe ich diese Schrift nicht mehr.
    morgendliche Herzengrüsse sende ich an dich
    Ulli

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    • gkazakou schreibt:

      Herzlichen Dank, liebe Ulli, für deine Ergänzungen. Ich selbst fand meinen gestrigen Beitrag zu wenig ausgearbeitet und will ihn vielleicht heute noch erweitern. Vithoulkas lebt noch (Jg 1932), Eine bedeutende Persönlichkeit, die gerade auch zeigt, dass die formale Bildung nicht immer die beste Voraussetzung für die Berufsausübung ist. Vithoulkas ist kein Arzt, durfte selbst nicht ärztlich tätig sein, hat aber tausende von Ärzten aus aller Welt (sehr viele kamen aus Deutschland) in klassischer Homöopathie, die er weiterentwickelte, ausgebildet. Ob er noch lehrt, weiß ich nicht.
      Heute hat der Himmel sein Strahlen zurück, die Welt glänzt vor Freude, aber es ist kalt. Allerliebste Grüße! Gerda

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      • Ulli schreibt:

        Ach schön, dass du Vithoulkas auch kennst- das hat er nun ja mit dem Finder der Homöopathie gemeinsam, auch er wurde von der Ärzteschaft nicht anerkannt- aber nun … Homöopathie wird ja bis heute nur von den wenigsten Ärzten anerkannt, so schade! Dabei könnten sich die Schulmedizin und die Naturmedizinen so wunderbar ergänzen, dazu kommt noch etwas von mir unter N = Natürlichkeit!
        hier ist es grau und es regnet auf die weisse Pracht- tja …
        herzlichst
        Ulli

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  7. Liebe Gerda,

    ich fand in erster Linie ehrilich gesagt die ganze Geschichte des Pi total interessant – und wie fein Du sie erzählst und aufdröselst.

    Mit der (antiautoritäen) Erziehung meiner Tochter habe ich glücklicherweise seit gut 20 Jahren abgeschlossen, meine Tochter ist auch im Nachhinein sehr zufrieden damit und ich mit em Ergebnis auch.

    Inzwischen machen Sie und Ihr Mann das auch so, es ist aber wohl heutzutage selbst oder vielleicht gerade im angeblich so weltoffenen und toleranten Berlin Fiedrichshin gar nicht mal so einfach.

    Vielen Dank für Deinen Post
    Kai

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    • gkazakou schreibt:

      Danke dir, Kai! Es freute mich, mal wieder was von dir zu hören. Auch deine guten Erfahrungen mit „antiautoritärer Erziehung“ freut mich sehr. Unser Sohn, Jg 1969, hat sich dort sehr Wohlgefühlt, es war paradiesisch, und viele der Kindetladen-Freunde und deren Eltern gehören immer noch zu unserrm Freundeskreis. Für mich war der Kindetladen geradezu lebensrettend, denn nur dadurch konnte ich mit einem Kind von 1 1/2 Jahren arbeiten gehen. Ich wünsche deiner Tochter und natürlich dir alles Gute!

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  8. Art of Arkis schreibt:

    22:7 = genau 3,14 …. unendlich …@ Erziehung fällt mir eine Anekdote ein; die Mutter zur Tochter: „lügen darf man nicht“ … zirka eine halbe Stunde später: „wenn die Frau Müller anruft sagste ich sei nicht da ..“ 😉

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    • gkazakou schreibt:

      Danke! Die Faustformel 22:7 reicht für den Handwerker, der zB erreichen will, wie lang eine Blechband sein muss, das er um ein Fass legen will. Die Mathematiker sind halt ein kurioses Volk mit einigen fixen Ideen. Die Anekdote ist mir in Wirklichkeit oft begegnet.

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    • gkazakou schreibt:

      danke! besonders auch für den Hinweis, dass Erziehung „nicht ohne ideologischen Unterbau auskommt“. Das ist der Punkt, über den ich nun weiter nachdenken. Ich will ja eine Fortsetzung schreiben, die tiefer ins Thema einsteigt. In diesen Zusammenhang gehört auch das unten von Jürgen Angemerkte über Liebe, Vorbild und Regeln als „Leitplanke“.

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  9. derdilettant schreibt:

    Es gibt ja auch noch das Konzept, Kinder zu „begleiten“, statt sie zu „erziehen“. Stammt, wenn ich mich recht erinnere (aber das weißt Du sicher besser), von Alice Miller.

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  10. derdilettant schreibt:

    Der vergeblich Versuch, die Zahl Pi zu fassen erinnert mich übrigens an das Phänomen des sog. Pythagoreischen Kommas in der Musik. Auch hier fügt die Natur sich nicht ein System, das der Mensch, zwanghaft wie er nun mal ist, allem überstülpen möchte.

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  11. juergenkuester schreibt:

    Liebe Gerda!
    Jetzt haben wir also zwei Themen: die Zahl Pi und die Erziehung. Oder?
    Zum ersteren fällt mir nach so vielen Jahren wieder die humorvoll gemeinte Frage meines Mathelehrers ein, was den ein „Zweiundzwanzigsiebtel -Lot“ sei?
    Und zum zweiten drei kleine, aber wie ich finde bedeutende Stichworte: Erziehung durch Vorbild, Liebe allein genügt nicht und Lernen mit den Sinnen.

    Liebe Grüße Juergen

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    • gkazakou schreibt:

      danke, lieber Jürgen, für deine Anmerkunen. Streng gesprochen gibt es, außer dem Buchstaben Π, drei Themen: Kind, spielen, erziehen, die im Griechischen alle von dem Wort pais abgeleitet sind. Es ist ja ein Alphabet .das ich hier vorstelle, und keine Abhandlung über Erziehungssfragen, Π ist also mein Ausgangspunkt. In der von mir gewählten Darstellungsform der spielerischen Verknüpfung verbinde ich das „Irrationale“, „sogar Transzendente“ (Begriffe der Mathematiker) des Pi und den Versuch, dem Pi diese Irrationalität durch unendliche Rechenprozesse auszutreiben, mit dem Thema Kind und Erziehung. Denn auch Erziehung ist ein Versuch, dem Kind das „Irrationale“, Spielerische , sein ihm ganz eigenes Seelenleben (das Transzendente) auszutreiben, damit es ein nützliches Mitglied der Gesellschaft wird. (gewisse Ausnahmen sind zugelassen, insbesondere Künstler gehören dazu).

      „Mit den Sinnen lernen“ ist schon mal gut, da bin ich sehr einverstanden. Das mit dem Vorbild – kommt drauf an. Eigentlich wirken alle „Bezugspersonen“ auf Kinder als Vorbilder, die Frage ist, welche sich ihm als Vorbilder aufdrängen, und welche es schließlich wählt (welche Qualitäten dieses Vorbild hat und wie sich das Kind darin seine Bedürfnisse bzw Fantasien nach Liebe, Aufmerksamkeit, Größe, Bedeutung erfüllen kann.) „Liebe allein genügt nicht“ gefällt mir nicht besonders, denn es kommt auf den Charakter, die „Sprache“ der Liebe an. Ums mal so zu sagen: jede Mutter liebt ihr Kind – doch wie liebt sie es? Hilft diese Liebe dem Kind, seine eigene Identität zu entwickeln? Wenn es die „richtige“ Liebe ist, genügt sie durchaus. In gewissem Ausmaß trifft das auch für Lehrer oder sonstige Erwachsene zu. Für ein Kind ist es wichtig, liebevoll „erkannt“ zu werden, meine ich. dann kann es seine Besonderheit entwickeln. Das genügt dann schon als Erziehung. Der Rest ist Lernen, Erfahren, Leben.

      Liebe Grüße zum Abend! Gerda

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      • juergenkuester schreibt:

        Liebe Gerda!
        „Liebe alleine genügt nicht“ meint, dass es die Liebe als Grundvoraussetzung ist, die dem Erziehungswerdungsprozess des Kindes zugrundeliegen muss, damit dieser Prozess der Emazipation des Kindes gelingen kann. Aber darüber hinaus geht es um Strukturen, Absprachen, Regeln, Vereinbarungen, und und und, damit nach dem Prinzip der Leitplanke die Erziehung nicht im das Kind verunsichernden Chaos endet.
        Und zum Vorbild: an wem orientieren wir uns denn auf dem Weg des Begreifens wie diese Welt funktioniert und wir in ihr: es sind doch wohl diese Leuchttürme, diese vorgelebten Dinge, diese Besonderen Menschen, diese ganz normalen Menschen, getragen von menschlicher Nähe und Emotionalität.
        So war es gemeint.
        Und Pi? Pi ist Kopf, Pi ist Struktur, Pi ist Mega, und Teil einer großen Kopfgesteuerten Maschinerie, die uns die Welt erklären kann, vielleicht, technisch, bisweilen mythisch und magisch, denn das sind Zahlen ja auch, aber wiederum auch nur in einem begrenzten intellektuellen Raum. Das mathematische für den täglichen Gebrauch reicht uns ja in der Regel. und solche Menschen wie Du und ich, die den Zahlen darüberhinaus etwas abgewinnen können, was auch immer, sind ja nicht die Regel. oder?
        Liebe Grüße Juergen
        P.S. irgendjemand hat es hier im Blog schon mal geschrieben: es wäre meiner Meinung nach eine Überlegung wert, ob Euer Dialog in und über das Alphabet nicht auch als Buch erscheinen sollte.

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    • gkazakou schreibt:

      Lieber Jürgen, danke für die Ergänzungen. Ich möchte diese Diskussion gern weiterführen, werde dafür noch einmal mit einem Beitrag ansetzen. Art of Arkis spricht oben vom „ideologischen Unterbau“, der nötig sei, damit Erziehung stattfinden kann, und das ist der Punkt, um den herum ich die Fortsetzung bauen möchte – ohne allerdings diesen Ausdruck zu wählen. Wenn ich dem „Vorbild als Leuchtturm“ ambivalent gegenüber stehe, so wohl aus biographischen Gründen. Mein Vater hätte solch ein Leuchtturm für mich sein können, obgleich er tot war. Ich liebte den Abwesenden als Kind sehr, aber er hatte die falschen Vorbilder gehabt: er war „Nationalsozialist“ seit 1931. Du erinnerst dich an den Ausdruck Mitscherlichs: Vaterlose Gesellschaft. Unsere Generation musste ohne „Leuchttürme“ auskommen. Vorbilder gab es nicht. Ich suchte auch keine, denn ich war zutiefst misstrauisch gegenüber der Fähigkeit der Erwachsenen, ihr eigenes Leben in die richtigen Bahnen zu steuern. All diese wunderbaren Menschen hatten es geschafft, eine Verbrecherbande ans Ruder zu bringen, den Tod zu verbreiten und selbst in den Tod zu marschieren. Ich hatte daher auch nicht das geringste Vertrauen zu unseren Lehrern ….. Ich musste alles in mir selber finden.
      All das bedeutet nicht, dass ich nicht von sehr vielen Menschen lerne und geistige Anleihen mache. Ich lerne im Guten und im Schlimmen, ich gehe ihren Gedanken nach (so wie jetzt deinen), versuche ihre Gefühle zu verstehen und suche nach dem, was meine ergänzt und bereichert, gelegentlich auch verändert. Das ist eine lebenslange „Erziehung durchs Leben“.

      Liebe Grüße! Gerda
      p.s. Diese Idee mit dem Veröffentlichen – wer weiß, vielleicht.

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