Alphabet des freien Denkens: M wie ΜΟΥΣΙΚΗ (Musik)

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Raffael, Parnass (Apoll und Musen), ca. 1510, Stanzen Vatikan

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ist das phönizische Mem = Wasser.  Im Griechischen heißt es My,  und ist der 12. Buchstabe im Alphabet.  Wenn  Atem und Ton die weichen Lippen des Säuglings öffnen, entsteht sein erstes Wort: Mama. In allen Sprachen. Ich wähle für den tönenden Laut M ein tönendes Wort: Musik.

Endlich ein Wort, das sich von selbst versteht:  Μουσική = Musik.

So dachte ich.

Aber dann schaute ich vorsichtshalber bei Wiki vorbei. Da las ich: „Musik ist eine Kunstgattung, deren Werke aus organisierten Schallereignissen bestehen.  ….“ Es folgt dann noch ein ganzer Rattenschwanz an Definition.

Also, ehrlich, von „organisierten Schallereignissen“ wollte ich eigentlich nicht reden. Und auch die Definitionen von Schönberg und Strawinsky, die ich bei Wiki fand, halfen mir nicht wirklich weiter (*siehe Anm. unten). Seither quäle ich mich durch diesen Beitrag. Weiß ich denn, was Musik ist?

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Die Musen sind Schutzgöttinnen der Kunst, und das, was sie betreiben, ist „Mousike  tehne“, Musenkunst. Daher das Wort Musik. Die Dichtung, der Tanz, der Chor im Theater, die religiösen Rituale, die Volksbelustigungen, die Gastmähler, die Sportveranstaltungen und die Heeresschauen, der Herdenaustrieb im Frühjahr, die Frauen am Webrahmen, die Mänaden und die Gottesdienste – nichts, aber auch gar nichts kam ohne die Musik aus.

Dem Phänomen der Musik gingen die Philosophen und Mathematiker des Altertums nach, zuerst und am bekanntesten Pythagoras (ca. 550-500 v.Chr.). Der formulierte die erste Harmonielehre, indem er ein Monocord anstrich. Wenn er die Saite teilte, ergaben sich neue Töne, die in einem spezifischen Verhältnis zueinander standen. (2/3 = Quinte, ¾ = Quarte, 1/2 = Oktave.)  Darauf war er gekommen, weil ihm die unterschiedlichen Klänge aufgefallen waren, die die Schmiede beim Schlagen aufs Eisen erzeugten. Von diesem zufälligen Klangmuster bis zur Planetenharmonie durchschritt der alte Weise alle Stufen des mathematischen Denkens.pythagorean

Doch weiß ich, was Musik ist, wenn ich die Harmoniegesetze kenne? Nein. Das sind Dinge, die den Komponisten und Theoretiker angehen, nicht aber den Hörer. Was ist es, das den Menschen im Innersten ergreift, wenn er eine Melodie oder einen Zusammenklang hört, und was zwingt ihn aufzuspringen und zu tanzen als sei er von der Tarantel gestochen, oder im Gleichschritt zu marschieren bis in den Tod? Warum jubelt er innerlich bei einer Melodie oder bricht über einen Akkord in Tränen aus, warum meint er, in einem Flötenton das Göttliche zu erkennen oder tanzt sich beim Trommeln in wilde Ekstase?

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Emil Nolde, Tanz

Die Musik erschüttert die Nerven und beruhigt sie, bringt das Blut in Wallung und lässt es erstarren, verlangsamt den Puls und lässt das Herz so gewaltig schlagen, dass es ins Stolpern gerät – sie wirkt mächtig auf den gesamten inneren Menschen. Sehr schwer ist es, sich ihrer Wirkung zu verschließen, wenn sie Massen in rhythmische Bewegung bringt, und du bist Teil der Masse.

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Dionysos und zwei Tebanerinnen

Das, was so gewaltig  auf den gesamten „inneren Menschen“ (also das, was wir das Gefühl nennen) wirkt, wird seit Nietzsche (ich diskutiere hier nicht, ob zu Recht) als das Dionysische der Musik bezeichnet.

Das, was den menschliche Geist als Ordnung und Harmonie anspricht, nennt er das Apollonische.    148354658

Als  ich die griechischen Wörter durchging, die mit Μ beginnen, fand ich erstaunlich viel „Dionysisches“:

Μαγεία (Magie), Μάγος (Magier), μάγειρας (Koch), Μαντείο (Orakelstätte), μυστήριο (Mysterium), μύστης (Eingeweihter), μανιτάρι (Pilz), μανία (Raserei), μαινάδες (Mänaden), μεθύσι (Rausch), μύθος (Mythos), μαγνήτης (Magnet), μυρωδιά (Duft), μεταμόρφωση (Metamorphose).dionysos_on_a_cheetah_pella_greece

Und für den „apollinischen“ Aspekt?

μορφή (Gestalt), μαθαίνω (lernen), μαθητής (Schüler), μαΐστρος (Meister, Dirigent), μέθοδος (Methode), μελέτη (Übung), Μαθηματική (Mathematik), μακρόκοσμος (Makrokosmos), μικρόκοσμος (Mikrokosmos).

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Quintenspirale, basierend auf Pythagoras reinen Quinten

Meine erste große Musik-Liebe galt den Cello-Suiten von Johann Sebastian Bach, gespielt von Pablo Casals. Das Apollinische und das Dionysische – für mich fallen sie in dieser Musik zusammen. „Sie sind die Quintessenz von Bachs Schaffen, und Bach selbst ist die Quintessenz aller Musik,“ meinte der unvergleichliche Pau Casals.

Danke, Casals! Ich war schon drauf und dran zuzugeben, dass ich nicht weiß, was Musik ist.

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Matis der Maler, genannt Grünewald, Isenheimer Altar

Und was hat die Musik nun mit dem freien Denken zu tun?


*„Kunst ist auf der untersten Stufe einfache Naturnachahmung. Aber bald ist sie Naturnachahmung im erweiterten Sinne des Begriffs, also nicht bloß Nachahmung der äußeren, sondern auch der inneren Natur. Mit anderen Worten: sie stellt dann nicht bloß Gegenstände oder Anlässe dar, die Eindruck machen, sondern vor allem diese Eindrücke selbst. Auf ihrer höchsten Stufe befaßt sich die Kunst ausschließlich mit der Wiedergabe der inneren Natur. Nur die Nachahmung der Eindrücke, die nun durch Assoziation untereinander und mit anderen Sinneseindrücken Verbindungen zu neuen Komplexen, zu neuen Bewegungen eingegangen sind, ist ihr Zweck.“

– Arnold Schönberg: Harmonielehre

 

„Denn ich bin der Ansicht, daß die Musik ihrem Wesen nach unfähig ist, irgendetwas ‚auszudrücken‘, was es auch sein möge: ein Gefühl, eine Haltung, einen psychologischen Zustand, ein Naturphänomen oder was sonst. Der ‚Ausdruck‘ ist nie eine immanente Eigenschaft der Musik gewesen, und auf keine Weise ist ihre Daseinsberechtigung vom ‚Ausdruck‘ abhängig. Wenn, wie es fast immer der Fall ist, die Musik etwas auszudrücken scheint, so ist dies Illusion und nicht Wirklichkeit. (…) Das Phänomen der Musik ist zu dem einzigen Zweck gegeben, eine Ordnung zwischen den Dingen herzustellen und hierbei vor allem eine Ordnung zu setzen zwischen dem Menschen und der Zeit.“

– Igor Strawinsky: Chroniques de ma vie

Über gkazakou

Humanwissenschaftlerin (Dr. phil). Schwerpunkte Bildende Kunst und Kreative Therapien. In diesem Blog stelle ich meine "Legearbeiten" (seit Dezember 2015) vor und erläutere, hoffentlich kurzweilig, die Bezüge zum laufenden griechischen Drama und zur Mythologie.
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20 Antworten zu Alphabet des freien Denkens: M wie ΜΟΥΣΙΚΗ (Musik)

  1. finbarsgift schreibt:

    Sehr schön geschrieben…

    Für mich als großer Fan von Musik und Mathematik und Philosophie nichts wirklich unbekannt, aber alles prächtig präsentiert 🙂

    Eine Vinyl Ausgabe der erwähnten Cello Werke von Bach mit Casals habe ich in meinem Fundus und darüber freue ich mich nach wie vor sehr!

    Hab ein feines neues Jahr!
    Liebe Morgengrüße vom Lu

    Gefällt 4 Personen

  2. mannigfaltiges schreibt:

    Sehr interessant mal wieder.
    Vor allem da ich bisher nie über Musik nachgedacht habe. Ich lasse einfach geschehen was die geschickte Aneinanderreihung von Tönen mit mir macht (in Grenzen natürlich). Gedanken und Assoziationen, Spannung und Entspannung kommen dann von selber.
    Allerdings wähle ich Musik immer selber aus. Berieselung und ständiges Gedudel aus dem Radio versuche ich zu vermeiden.
    Auch Stille (wo es sie denn noch gibt) kann Musik sein.
    Dann unterhält mich mein Tinnitus.
    LG Erich

    Gefällt 2 Personen

    • gkazakou schreibt:

      Danke Erich! Sich selbst die Musik auszuwählen, und sich gegen andere Musik zu verschließen, scheint mir für die eigene Freiheit wichtig zu sein. Denn gerade weil die Musik so viel im inneren Menschen in Bewegung setzt, finde ich einen sorgsamen Umgang damit empfehlenswert. Musik kann sehr große tiefe Gefühle auslösen, aber sie kann auch als Droge wirken. Letzteres gibt Kräften, die man selbst nicht durchschaut und beherrscht, viel Macht in die Hände. Man wird durch Musikberieselung fremdgesteuerten Gefühls-Impulsen ausgesetzt. Die Kaufhäuser haben daraus ein Marketing-Instrument gemacht, die uns Regierenden halten damit ihre Schäfchen auf der Weide und mobilisieren gelegentlich, bei besonderen Anlässen, heroische Gefühle. In Zeiten der Kriegsvorbereitung nehmen dann diese „heroischen“ Töne gewaltig zu….
      LG Gerda

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  3. Ulli schreibt:

    Guten Morgen, liebe Gerda, im Hintergrund läuft gerade „Der Gesang des Himmels“ von der Band „TransMongolia“ (lange nicht mehr gehört), die ich einmal in Freiburg auf der Strasse antraf und ihnen zuhörte. Während sich ein kleines Mädchen selbstvergessen zu ihren Klängen im Kreis drehte, rollten mir die Tränen… ja, das alles kann Musik und manchmal ist sie so mächtig, dass ich sie kaum aushalte.
    Einst lernte ich, dass Mathematik und Musik zusammen gehören, so verstehe ich auch Stravinsky und doch ist es mir zu nüchtern betrachtet und gehe ich von meinem Verständnis eher mit Schönberg…
    Warum das so ist, dass ein Mädchen sich selbstvergessen dreht und ich heule, andere sich in Ekstase tanzen, fragst du, ich vermute deswegen: https://cafeweltenall.wordpress.com/2012/11/27/am-anfang/
    am Anfang war ein Ton (eine Schwingung, die zu Ton wurde und sich weiter formte). Das Wort war nur für den Menschen und seine Bewusstseinsentwicklung ein Anfang, nicht aber für die Entstehung der Welt … ja, gewagte Behauptung, ich weiss-
    herzlichst
    Ulli

    Gefällt 2 Personen

    • gkazakou schreibt:

      (Ich beziehe mich hier auch auf deinen link)
      Am Anfang war Stille und dann war eine Schwingung in der Welt – die tönte… da bist du gar nicht weit von dem entfernt, was Pythagoras lehrte. Logos bedeutet im Griechischen auch das Verhältnis zwischen zwei Größen. Eine Schwingung stellt ein solches Verhältnis dar. Wenn du beispielsweise eine Saite auf 2/3 verkürzt und sie anstreichst, erhältst du einen Ton, der als Quinte zur Gesamtlänge (Grundton-Oktave) erscheint. Jeder Planet – so Pythagoras – schwingt mit einer bestimmten Frequenz (dh hat einen bestimmten Ton), der dem göttlichen Grundton (in unserem Fall: der Sonne) zugeordnet ist. Alle zusammen bilden die Spärenharmonie.
      Und nicht nur die Planeten schwingen in einem gegebenen Verhältnis (logos) zum Grundton, sondern alles, was geschaffen wurde, tut das. Jede Pflanzenart, jede Tierart, jeder Mensch hat einen bestimmten Ton. Und die Engel haben ihren Ton und die höheren Geister und so immer fort. Alle Töne zusammen bilden die kosmische Harmonie. (Kosmos heißt das schön Geordnete, Schmückende). Ich finde, das ist im Engelskonzert von Grünewald ausgedrückt.
      Ich nehme an, dass mich Musik dann anrührt, wenn sie mit meiner Grundschwingung zusammenklingt. Und wenn mich manche Musik tief erschüttert, dann deswegen, weil sie mich an meinen eigenen verschütteten Herzenston erinnert.

      Gefällt 3 Personen

      • Ulli schreibt:

        Liebe Gerda, da siehstde mal, was schamanische Reisen alles können, sie erklären in schlichten Worten hochkomplexes physikalisches Wissen 😉 ich danke dir, auch, dass du meinem Link gefolgt bist.
        herzlichst
        Ulli

        Gefällt 1 Person

      • Ulli schreibt:

        P.S. mich freut es übrigens sehr, dass du bei M die Musik gewählt hast, so wunderbare Bilder dazu zeigst und dass auch bei mir heute gleich zweimal Musik zum Buchstaben F = Frieden zu hören ist- unabhängig voneinander und doch verwoben, ging mir vorhin dazu durch den Kopf…

        Gefällt 1 Person

  4. mizzimai schreibt:

    Wunderbar geschrieben und hochinteressant viele Aspekte zusammengeführt! Danke! Ich dachte gerade – hast du schon einmal darüber nachgedacht, dein „Alphabet“ als Buch zu veröffentlichen? Herzliche Grüße!

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    • gkazakou schreibt:

      Herzlichen Dank für deine Zustimmung, mizzimai! Ernsthaft habe ich noch nicht darüber nachgedacht – aber wer weiß, kommt Zeit kommt Rat. Wenn, dann muss es ein Doppelbuch werden: Gerda und Ulli. Freies Denken – Mutiges Träumen. Mit herzlichem Gruß zum Neuen Jahr! Gerda

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  5. kunstschaffende schreibt:

    Als ich Ullis Kommentar dazu las hat mir das Wort Schwingung dazu sehr gut gefallen! Denn auch in unseren Stimmen ist Schwingung, die sehr angenehm und leider auch unangenehm sein kann! Musik und Stimme hängt also zusammen, es ist Schwingung und vieles mehr! Nur so ein Gedanke zu Deinem, wieder so interessanten, Buchstabe!

    Lg Babsi

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    • gkazakou schreibt:

      Danke dir, Babsi! So sehe ich es auch. Das gesprochene Wort ist Ton und zur Tonschwingung gesellt sich das Geistige des Wortinhalts. In dem großen Schöpferwort entfaltet sich der gesamte Kosmos aus Tonschwingungen, die Geistiges tragen. (Es ist vielleicht verwegen, mit so kleinen Wörtern so Gewaltiges ausdrücken zu wollen).

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      • kunstschaffende schreibt:

        Ja liebe Gerda, es ist wohl unbeschreiblich das große Ganze mit seinen Zusammenhängen überhaupt zu erklären! Aber genau so soll und muss es wohl sein! Den Menschen wird nicht alles eröffnet! Und das ist gut so!

        Gefällt 1 Person

  6. kunstschaffende schreibt:

    Und nochmals melde ich mich zu Wort, weil diese Deine Erklärung liebe Gerda für mich die Überschreibung von Schönbergs Erklärung darstellt! Du hast es sehr gut erklärt und jetzt verstehe ich erst, warum Ulli sagte Musik und Mathematik gehören zusammen, also so hat sie es einmal gelernt.

    Ich finde übrigens, auch die Malerei ist durch die Schwingung unserer Hand übertragen durch den Pinsel auf ein Medium, eben doch eine Ausdrucksform und keine starre Darstellung, wenn ich Schönberg richtig verstanden habe.
    Naja, manchmal habe ich Schwierigkeiten die Interlektuellen zu verstehen!

    ❤ Grüße Babsi

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    • gkazakou schreibt:

      O, die Sache verstehst du sehr gut! Malen ist Ausdruck, nicht Darstellung, und der Ausdruck kommt durch die Hand des Künstlers zustande. Und was tut die Hand? Sie folgt, so ziemlich jedenfalls, dem Willen des Künstlers, der etwas im Sinn hat. Das überträgt sich so auf das Papier oder die Leinwand. Da wirken Geistiges und Handwerkliches zusammen.
      Die Ausdrucksweise der „Intellektuellen“ ist halt eine eigene Sprache, die man gelernt haben muss, um sie zu verstehen. Liebe Grüße dir! G

      Gefällt 2 Personen

  7. bruni8wortbehagen schreibt:

    Ein Text, der mir die Seele öffnet, liebe Gerda.
    Musik, ein Zauberwort. Ich gehöre zu den Menschen, die sie genießen, aber kein einziges Instrument beherrschen, die keine wirkliche Ahnung davon haben, die sie nur hören und entweder lieben oder nicht mögen. Mag ich sie, schließt sie mein Herz auf und mag ich sie nicht, berührt sie mich auch nicht. Ich mag wohl in erster Linie das Dionysische der Musik und Ordnung und Harmonie brauche ich nicht unbedingt, kommt aber zum Dionysischen das Apollinische dazu, ist es wohl so etwas ähnliches wie ein Wunder, das ich nicht begreife, das ich aber sehr liebe.

    Liebe Abendgrüße von Bruni

    Gefällt 1 Person

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